Testfahrten in San Francisco GM-Firma Cruise stellt Robotaxi-Fahrzeug vor

Ein selbstfahrendes Auto der General-Motors-Tochterfirma Cruise ist im Straßenverkehr unterwegs. Foto: Andrej Sokolow/dpa/dpa

General Motors hatte das Start-up Cruise gekauft, um zu Konkurrenten aufzuholen. Vier Jahre später ist das erste Robotaxi-Fahrzeug da. Einen Termin für den Start der "Origin"-Fahrzeuge wurde jedoch nicht bekanntgegeben.

 

San Francisco - Die General-Motors-Tochter Cruise hat ein Fahrzeug ohne Lenkrad und Pedale für ihre geplante Robotertaxi-Flotte vorgestellt.

Der gemeinsam mit Honda entwickelte Wagen mit dem Namen "Origin" wirkt äußerlich recht klobig, weil Vorder- und Rückseite gleich aussehen. Die bis zu vier Passagiere, die einander gegenüber sitzen, steigen über breite Schiebetüren ein. General Motors wird die Elektroauto-Plattform bereitstellen, wie Cruise in einem Blogeintrag ankündigte.

Einen Termin für den Start der Robotertaxi-Dienste nennt Cruise weiterhin nicht. Die Firma wollte ursprünglich bereits im vergangenen Jahr in San Francisco loslegen. In der Stadt sind seit Jahren viele Cruise-Roboterwagen auf Basis von GMs elektrischem Chevrolet Bolt mit Sicherheitsfahrern unterwegs.

Die "Origin"-Fahrzeuge sind modular aufgebaut und sollen mehr als eine Million Meilen (1,6 Millionen Kilometer) halten. Selbstfahrende Taxis sollen möglichst rund um die Uhr unterwegs sein, deshalb müssen sie robuster als heutige Fahrzeuge sein.

Auch Fords und Volkswagen kündigten bereits an, dass sie spezielle Wagen für die Robotertaxi-Flotten entwickeln werden. Ford setzt dabei zunächst auf Hybrid-Antriebe, um auf Batterieladezeiten verzichten zu können. Volkswagen will wie Cruise gleich elektrisch fahren.

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