Terror Terroristen und Völkermörder - Die lange Suche

 

ABDULLAH ÖCALAN: Der ehemaliger Chef der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK nahm 1984 den bewaffneten Kampf für einen Kurdenstaat im Südosten den Türkei auf. Der Guerillakrieg hat mehr als 30 000 Menschen das Leben gekostet. Öcalan führte die PKK mit eiserner Hand, zahlreiche Kritiker und Dissidenten ließ er töten. Der mit internationalem Haftbefehl gesuchte Öcalan lebte lange in Syrien, bis er 1998 das Land verlassen musste. Nach langer Odyssee landete er in Kenia, von wo ihn im Februar 1999 ein türkisches Sonderkommando auf die Gefängnis-Insel Imrali bei Istanbul verschleppte. Am 29. Juni 1999 wurde er wegen zahlreicher Morde und Hochverrats zum Tode verurteilt. Die Strafe wurde später in lebenslange Haft umgewandelt.

 

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