Tat war bereits im Sommer Brutale Attacke in Park: Münchner Polizei sucht zwei wichtige Zeugen

Die Polizei fahdndet nach den vier Tatverdächtigen nun mit einem Plakat. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Die Polizei sucht wichtige Zeugen, die im Fall einer brutalen Körperverletzung aus dem Sommer helfen können. Das Opfer überlebte nur durch Glück.

 

München - Es war ein brutaler Angriff, der die Ermittler der Münchner Kripo immer noch beschäftigt. Jetzt werden wichtige Zeugen gesucht, die wichtige Angaben machen könnten.

Kurzer Rückblick: Im Juni war ein damals 43-jähriger Münchner in der Parkanlage zwischen der Frauenchiemseestraße und der Chiemgaustraße unterwegs. Zuvor hatte er sich bei der Tankstelle in der Chiemgaustraße Bier gekauft. In der Parkanlage wurde er dann von vier Männern angesprochen, alle mutmaßlich afrikanischer Herkunft.

Brutale Attacke auf 43-Jährigen in Grünanlage

Als der 43-Jährige ihre Frage nach Zigaretten verneinte, schlugen und traten die Unbekannten brutal auf den Müchner ein. Mit schwersten Vereltzungen und stark blutend wurde er später von Passanten gefunden. Laut späterem rechtsmedizinischen Gutachten wurde er mindestens sechs bis zwölf Mal am Kopf getroffen. Nur durch Zufall überlebte der Mann die Attacke.

Die Ermittlungen wurden anfänglich wegen eines mutmaßlichen Raubdeliktes geführt. Dieser Tatvorwurf hat sich laut Polizei aber bislang nicht bestätigt. Inzwischen ermittelt das Kommissariat 26 (Körperverletzung).

Polizei sucht zwei wichtige Zeugen

Die Polizei konnte inzwischen herausfinden, dass der mittlweile 44-Jährige am Tattag mit einem grauen T-Shirt (mit schwarzem Schriftzug Rocky und in Gelbtönen gehaltener Filmfigur Rocky Balboa), einer blauen knielangen Sommerhose und Flip-Flops bekleidet war. Unmittelbar vor der Tat unterhielt er sich in der Parkanlage zunächst mit einem unbekannten männlichen Polen und danach mit einem unbekannten männlichen Deutschen.

Während der Attacke kam dann ein/e Hundehalter/in in den Park. Sie rief den Tätern zu, dass sie aufhören sollen, sie würde sonst die Polizei verständigen. Als der 44-Jährige bereits schwer verletzt war und sich durch den Park schleppte, wurde ihm von einem weiteren unbekannten männlichen Polen kurzzeitig geholfen.

1.000 Euro Belohnung

Alle diese Personen gelten nun als wichtige Zeugen und werden dringend gebeten, sich zu melden. Zur Unterstützung der weiteren Ermittlungen wird nun speziell im Bereich der Parkanlage ein Zeugenaufruf als Plakat ausgehängt.

Zudem gibt es für Hinweise, die zur Klärung der Tat oder Ergreifung der Täter führen, eine Belohung in Höhe von 1.000 Euro.

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