Super Bowl Katy Perrys Ritt auf dem Tiger

Katy Perry als "Star": Der Auftritt der Sängerin in der Super-Bowl-Halbzeitshow Foto: ddp images

Katy Perry ist eine einzelne irre Show nicht genug. Beim Super Bowl liefert sie ein halbes Dutzend Sondereinlagen in einer Halbzeitpause.

 

Wenn beim Super Bowl die Mannschaften Pause machen, schlägt die große Viertelstunde der Musiker: Am Sonntag durfte Pop-Größe Katy Perry (30) die Bühne des amerikanischen Football-Riesen-Events in Glendale, Arizona entern - und die Sängerin hat das Maximum aus ihrer Halbzeit-Einlage herausgeholt. Denn wer hätte vorher schon geahnt, dass ein Ritt auf einem überdimensionalen Löwen, ein Tanz auf dem Schachbrett, zwei Gaststars und der spektakuläre Flug durchs Stadion in so eine Spielunterbrechung passen?

Für Perry schien das ein Leichtes zu sein: Die Sängerin kam auf einem - nach Schätzung der "L.A. Times" - "drei Stockwerke hohen" - mechanischen Löwen zu ihrem Hit "Roar" in die Arena geritten, hopste dann über eine karogemusterte Tanzfläche und inszenierte zu "Teenage Dream" und "California Gurls" eine Art Strandparty. Natürlich samt kleinem "Sharknado". Wenn auch nur in Form von Statisten in ulkigen Haikostümen.

Vor dem Finale furioso legte Perry dann eine kleine Pause ein - aber selbst das kam gut an: Die dunkelhaarige Sängerin habe "Bescheidenheit" gezeigt, als sie Hip-Hop-Veteranin Missy Elliott (43) nach einem Duett die Bühne komplett überließ, fanden die "Times". Zuvor war aber auch schon Rock-Großmeister Lenny Kravitz (50, "It Ain't Over Til It's Over") mit ins Rampenlicht geklettert. Als Gitarrero und Co-Sänger für Perrys frühesten Erfolg, "I Kissed A Girl". Kravitz als Sidekick - das war vielleicht etwas weniger bescheiden.

Und auch der spektakuläre Show-Abschluss zeugte dann von wahrem Selbstbewusstsein: Katy Perry schwebte auf einem Stern durchs Stadion. Während sie "Fireworks" sang und - natürlich - ein Feuerwerk abbrennen ließ. Aber genau darauf fliegt auch das Publikum in den USA. "Großartig" fand die "Washington Post" das Event, "USA Today" sah das Finale der National Football League "weggeblasen", der New Yorker Blog "Daily Beast" beschrieb den Auftritt als "magisch". Und Helferlein Lenny Kravitz? Der fühlte sich geehrt: "Danke, Katy Perry!" postete der 50-Jährige kurz nach dem Event auf Instagram.

 

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