Stuttgarter Kommissar "Tatort": Richy Müller will den Autoren nicht reinreden

TV-Star Richy Müller kann auf ein beruflich erfolgreiches Jahr zurückblicken. Und auch mit der Entwicklung bei seinem Stuttgarter "Tatort" ist er zufrieden. Da will er den Drehbuchautoren der Erfolgsreihe auch gar nicht ins Handwerk pfuschen, wie er spot on news verraten hat.

 

Für Richy Müller (58) läuft es aktuell gut: Als Stuttgarter "Tatort"-Ermittler Thorsten Lannert sitzt er fest im Sattel - zusätzlich hatte er im vergangenen Jahr auch noch Auftritt bei ambitionierten Kinoproduktion wie "Spieltrieb". Kein Wunder, dass Müllers Fazit für das Jahr 2013 positiv ausfällt. So gut, dass der Schauspieler gar "wunschlos glücklich" ist, wie er im Kurzinterview mit der Nachrichtenagentur spot on news verraten hat. Auch am Konzept seines SWR-"Tatorts" will er nach eigenen Angaben gar nichts weiter verändern.

Herr Müller, wie sieht Ihre Bilanz 2013 aus?

Richy Müller: Es war ein gutes Jahr. Ich habe meine beiden Tatorte erfolgreich abdrehen können, ich habe einen Film für den SWR gemacht, einen für Sat.1, in zwei Kinofilmen mitgespielt, hatte etliche Lesungen... Mein Jahr war erfüllt. Und jetzt freue ich mich auf die ruhige Zeit.

Welche neue Facette würden Sie in Ihrer Tatort-Rolle gerne mal spielen?

Müller: Mir fehlt gar nichts. Ich lasse mich gerne von den Ideen der Autoren überraschen. Wenn die bei der ursprünglichen Figur bleiben und dabei etwas Neues entdecken, bin ich vollauf zufrieden. Ich möchte da keine eigenen Wünsche äußern, das wäre vermessen. Das wäre auch egoistisch, es sind ja viele Figuren involviert. Wenn ich eigene Wünsche äußern würde, würde das ja auch für andere Figuren Konsequenzen haben, und da bin ich nicht in der Lage zu urteilen. Also überlasse ich das den Experten. Aber ich bin sicher zufrieden, der Qualitätsstandard ist bei uns sehr hoch.

Und was haben Sie sich sonst für das Jahr 2014 vorgenommen?

Müller: Ich bin wunschlos glücklich. Ich weiß, dass ich wieder zwei Tatorte drehen werde, ansonsten lasse ich mich überraschen. Ich bin kein Mann der Vergangenheit und auch kein Mann der Zukunft. Ich versuche, im Moment zu leben. Deswegen ist es mir fast schon zuviel, darüber nachzudenken, was ich nächstes Jahr machen werde.

 

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