Sturmproblem des TSV 1860 Löwen-Trainer Ricardo Moniz: "Okotie oder nix!"

Rubin Okotie: er trifft nach Belieben für die Löwen. Foto: dpa

Löwen-Trainer Ricardo Moniz hat seine Mannschaft im Bezug auf die fehlende Torgefahr kritisiert. "Wir wollen Torchancen kreieren, das ist viel zu wenig"

 

München - Stürmer Rubin Okotie hat bereits vier Pflichtspieltreffer nach drei Spielen auf seinem Konto, eine Top-Quote. Nur leider hat er damit alle Tore des TSV 1860 erzielt. Während der österreichische Knipser trifft, enttäuschen die weiteren Offensiv-Kräfte der Löwen.

Für Löwen-Trainer Ricardo Moniz kein Dauer-Zustand: "Wir haben uns vor der Saison ein Ziel gesetzt: Offensiv spielen, Torchancen kreieren, Tore schießen. Das ist bis jetzt viel zu wenig!" Dabei dürfe die Mannschaft nicht so abhängig von einem einzelnen torgefährlichen Spieler sein: "Wir haben immer noch zu wenig Torgefahr. Okotie ist der einzige, der Torgefahr ausstrahlt. Fällt Okotie aus, hast du nix!"

Daher hoffe der Trainer nicht nur auf weitere Tore von Okotie, sondern auch auf Treffer der restlichen Mannschaft. Und: Auf neue Stürmer. Auf dem Einkaufs-Zettel von den Löäwen stehen nach wie vor zwei neue Stürmer, die bis zum Ende der Transferperiode am 2. September unterschrieben haben müssen.

Moniz' Durchhalteparole auf der schwierigen Suche nach einem möglichst billigen oder gar ablösefreien Top-Stürmer: "Vor dem Spiel in Heidenheim wird es nicht mehr klappen, aber hoffentlich schon sehr bald." Während Sportchef Gerhard Poschner den Markt weiter sondiert oder die laufenden Verhandlungen mit einem Kandidaten zu Ende bringt, warten die Löwen weiterhin auf die Tore von Ruin Okotie. Oder endlich auch die Treffer eines anderen Spielers.

 

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