Studie EM-Vorfreude hebt die Stimmung der Deutschen

Die bevorstehende Fußball-Europameisterschaft in Polen und der Ukraine wirkt sich positiv auf die Stimmungslage der Deutschen aus - das ergab eine Studie der Allianz. Foto: dpa

Die bevorstehende Fußball-Europameisterschaft in Polen und der Ukraine wirkt sich positiv auf die Stimmungslage der Deutschen aus. Bei knapp einem Viertel (23 Prozent) der Befragten hebt das bevorstehende Turnier die Stimmung stark oder sehr stark an, wie aus der am Mittwoch veröffentlichten Zuversichtsstudie des Versicherungskonzerns Allianz hervorgeht.

 

München - Bei der EM 2008 hatten dies 25 Prozent angegeben. Bei den Männern ist die Vorfreude erwartungsgemäß besonders groß: 36 Prozent von ihnen fiebern den EM-Spielen entgegen. Bei den Frauen sind es zwölf Prozent. Am stärksten breitet sich das Fußballfieber in der Gruppe der 14- bis 29-Jährigen aus: 36 Prozent der unter 30-Jährigen gaben an, dass der Ausblick auf die EM sich positiv auf ihre Stimmung auswirke.

Fast drei Viertel (70 Prozent) der Befragten gaben sich bei der im Mai durchgeführten Umfrage mit Blick auf ihre persönliche Zukunft in den kommenden zwölf Monaten optimistisch. Dies ist der höchste Wert seit Beginn der Erhebungen im Jahr 2007. Im ersten Quartal 2012 hatten sich 62 Prozent der Befragten zuversichtlich über ihre persönliche Entwicklung geäußert. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres waren es 57 Prozent.

Die Gesamtsituation sehen die Bundesbürger hingegen skeptischer. 37 Prozent erwarten hier eine positive Entwicklung. Auf die allgemeine Wirtschaftslage blickten 39 Prozent mit Zuversicht, 6 Prozent mehr als im Mai 2008. Für das erste Quartal 2012 lag dieser Wert bei 35 Prozent, ein Jahr zuvor waren allerdings noch 45 Prozent optimistisch.

31 Prozent der Deutschen gehen laut der Studie derzeit davon aus, dass ihre Arbeitsplätze sicher sind, 12 Prozent mehr als im Mai 2008. Bei der Frühjahrsumfrage 2012 hatten sich 29 Prozent zuversichtlich geäußert, im ersten Quartal 2011 lag der Wert bei 34 Prozent.

Für die repräsentative Studie, die die Allianz mit der Universität Hohenheim durchführt, wurden 1.007 Teilnehmer befragt. Die Ergebnisse des zweiten Quartals 2012 werden im Juni veröffentlicht.

 

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