Studie der San Diego University Jugendliche: So wenig Sex wie seit fast 100 Jahren nicht

Etwa jeder Siebte gab an, im Alter zwischen 18 und 24 Jahren gar keinen Sex gehabt zu haben. Foto: dpa

Liegt's vielleicht daran, dass sie einfach viel zu oft am Smartphone hängen und das wirkliche Leben um sich herum vergessen? Jugendliche haben heutzutage entscheidend weniger Sexpartner als alle Generationen zuvor bis 1920. Das zeigt eine Studie aus den USA.

 

San Diego - Alarmierende Zahlen! Junge Erwachsene, die ab 1980 bis zur Jahrtausendwende geboren sind, haben entscheidend weniger Sexpartner als alle Generationen zuvor bis 1920. Das hat eine Studie der San Diego State University ergeben, meldet die "Bild"-Zeitung.

Demnach sind über 26.700 Menschen anonym zu ihrem Sexualverhalten befragt worden.

Das Resultat: Vor allem diejenigen, die Mitte der 90er Jahre geboren sind, heben sich doppelt so häufig für einen Partner auf wie die Generationen davor.

Etwa jeder Siebte gab an, im Alter zwischen 18 und 24 Jahren gar keinen Sex gehabt zu haben. Das war mal ganz anders: In den 1960er Jahren traf das bei jedem 16. zu.

Lieber Pokémons jagen als flirten

"Wenn Teenies sich aufheben, ist das prinzipiell ein gutes Zeichen für ihre sexuelle und emotionale Gesundheit", zitiert die "Bild"-Zeitung Jean Twenge ("Generation Me"), die Leiterin der Studie.

Tenge: "Wenn junge Erwachsene aber gar keinen Sex haben, dann lernen sie auch nicht, in einer erwachsenen, romantischen Partnerschaft zu leben."

Dating-Apps könnte da ja eine Hilfe sein, so Twenge weiter. Doch die "heutige Technologie" bewirke das Gegenteil: "Die Teenies hängen einfach zu lange am Smartphone. Sie interagieren mehr online und weniger im echten Leben – und bekommen so auch weniger Sexpartner."

 

10 Kommentare