Streit um Spielverlegung beim EHC EHC Red Bull: "Das geht nicht von uns aus"

WIr spielen: EHC-Trainer Pierre Pagé gibt die Richtung vor. Foto: Rauchensteiner/Augenklick

Im Streit um die Spielverlegung gegen den ERC Ingolstadt, bei dem 11 Spieler mit Norovirus ausfalle, schiebt der EHC Red Bull die Verantwortung auf die DEL

 

München - Der EHC Red Bull hat sich den Ärger des Obayerbayrischen Rivalen ERC Ingolstadt zugezogen. Bei der erstmaligen Rückkehr des ehemaligen Geschäftsführers Claus Gröbner, der den EHC mit dem Einstieg von Red Bull verließ und nun nach Ingolstadt wechselte, erkrankten gleich 11 Spieler der Panther am Noroviorus.

Die Anfrage des ERC Ingolstadt das Spiel zu verlegen schmetterte der EHC kurz vor den Playoffs ab. Denn die Donaustädter sind ein direkter Rivale um die Playoffplätze, liegen nur einen Punkt hinter dem EHC. Der EHC erklärte auf AZ-Nachfrage: "Es gibt eine klare DEL-Regelung, die besagt, dass mindestens neun Spieler und ein Torwart gestellt werden müssen." Deshalb verweigerte der EHC die Verlegung.

Das wiederum führte zu Unverständnis in Ingolstadt. Sportdirektor Jiri Ehrenberger sagte: "Unverständlich finden wir es, dass wir trotz dieser Situation das Spiel nicht verlegen, weil München dem nicht zustimmt." Der EHC sucht den Schuldigen bei der Liga: "Für diese Situation gibt es diese Regelung, das geht nicht von uns aus." Die Ingolstädter müssen mit zwei 19- und einem 20-jährigen Förderlizenzspieler von Oberligisten Regensburg antreten.

Kurz vor der Olympia-Pause und im Kampf um die Playoffs wird beim EHC mit harten Bandagen gekämpft. Die Fans des ERCI nahmen's mit Humor, sangen vor dem Spiel: "Wir ham die Hose voll."

 

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