Streit ist wichtig Wolken im Paradies: Wenn es in der Beziehung kracht

Streit ist nicht immer schlecht für die Beziehung Foto: Cover Media

Jedes Paar zofft mal - Beziehungsexperten zufolge kann Streit der Beziehung sogar guttun! Für einen glücklichen Ausgang sollte man aber auf die richtige Art und Weise streiten und gewisse Fallgruben vermeiden, ansonsten könnte das Liebesglück schnell leiden.

 

Zanken ist selbstverständlich unangenehm, aber trotzdem sollte man sich nicht davor drücken. Wer seinen Frust immer wieder herunterschluckt, beseitigt damit seinen Groll nämlich nicht, sondern staut ihn nur an.

Eine Todsünde des Streitens ist derweil, seine Wortgefechte vor anderen Menschen auszutragen - seine Dreckwäsche wäscht man schließlich auch nicht vor den Augen anderer. Sind Freunde oder Bekannte in Hörweite, kann sich der Partner oder die Partnerin bloßgestellt fühlen, was für zusätzlichen Sprengstoff sorgt.

Pauschalvorwürfe, Verallgemeinerungen und Du-Botschaften - zum Beispiel "Du gehst nie einkaufen!" - sind ebenfalls tabu, weil sie als Angriff wahrgenommen werden können und destruktiv sind. Besser sind Ich-Botschaften wie "Ich habe nicht immer Zeit, um den Einkauf zu erledigen". Seine Stimme sollte man indes auf keinen Fall erheben - das schaukelt die Gemüter hoch und führt eher zur Eskalation statt zur Entschärfung. Bevor man sich versieht, wird aus der Meinungsverschiedenheit ein echter Rosenkrieg. Hat man das Gefühl, dass einem bald der Kragen platzt, sollte man sich eine Pause vom Streiten gönnen und ihn später - wenn man wieder klar denkt - fortsetzt.

Zu guter Letzt geht es beim Streit nicht um den eigenen Triumph, sondern um die Schlichtung. Damit die Liebe hält, sollte man am selben Strang ziehen - Tauziehen hingegen führt zu nichts.

 

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