Streit in der Isarvorstadt Was passiert mit diesem Haus?

Das Haus an der Müllerstraße 4 stand zur Abstimmung im Stadtrat, ebenso das Rückgebäude mit der Nummer 2. Foto: Loeper

Guerilla-Aktion", politische Diskussion, Renovierungs- und Abrisspläne. Was 1200 Unterzeichner einer Online-Petition jetzt fordern...

 

Isarvorstadt - Das Thema Müllerstraße 2 und 4 beschäftigt die Münchner seit Monaten intensiv: Goldgrund-„Sanierungsaktion“, politische Diskussion, jetzt teure Renovierungs- und Abrisspläne.

Inzwischen hat die Wählergrupe HUT auf der Plattform change.org eine Online-Petition zum Erhalt der Gebäude gestartet. Mit durchschlagendem Erfolg: Bis Sonntag wurden deutlich über 1200 Unterschriften abgegeben.

HUT-OB-Kandidat Wolfgang Zeilnhofer-Rath: „Deutlicher kann sich Bürgerwille nicht artikulieren! Die Menschen können nicht nachvollziehen, dass in einem historisch gewachsenen Teil der Stadt Gebäude abgerissen werden sollen, die mitnichten baufällig sind.“ Zudem kritisiert Zeilnhofer-Rath, dass die Stadt keine Rücksicht darauf nimmt, dass in den beiden Gebäuden noch Menschen wohnen.

„In der Müllerstraße 4 lebt eine griechische Familie im zweiten Stock und im Erdgeschoß lebt seit 36 Jahren eine türkische Familie.“ Dort befinde sich auch ein Büro der Pedalhelden, die in Nummer 6 einen Laden unterhalten. Der OB-Kandidat ergänzt: "Die Nummer 2 ist keineswegs leerstehend, vielmehr befindet sich hier die Zentrale der Stoffhandlung Jostra GmbH. Und somit einer der wenigen noch verbliebenen Handwerks-Händler, gelegen in einem so typischen Hinterhof.

Alles in allem also eine recht belebte Ecke und keinesfalls unbewohnt!“ 

 

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