Stimmen zum Spiel Das sagen die Löwen zur Pleite in Braunschweig

Medien-Boykott beim TSV: Löwen mit Maulkorb. Foto: dpa

Der TSV 1860 hat es am Sonntagnachmittag bei Eintracht Braunschweig verpasst, den Effekt des Trainerwechsels zu nutzen und eine verdiente Niederlage gegen den Tabellenführer bezogen. Sehen Sie hier, was die 1860-Spieler über die Pleite sagen.

 

München - Da konnte selbst Daniel Bierofka nicht helfen: Der TSV 1860 hat sein Auswärtsspiel am Sonntag bei Spitzenreiter Eintracht Braunschweig mit 1:2 verloren. Im ersten Spiel unter der Regie des Interimstrainers waren die Sechzger in allen Belangen unterlegen.

Hier würden nun die Stimmen der Löwen-Spieler stehen, die den Medienvertretern für gewöhnlich Rede und Antwort nach verrichteter Arbeit stehen. Aufgrund des Medienboykotts inklusive Maulkorb für sämtliche Spieler und Vereinsvertreter, das die Sechzger nach dem Rundumschlag von Investor Hasan Ismaik angeordnet hatten, sind nach der Partie allerdings auch keine Akteure in die Mixed Zone entsandt worden.

Somit folgen an dieser Stelle keine Erklärungen, warum die Sechzger in Braunschweig auch das Fußballspielen im ersten Durchgang und zunächst auch nach der Pause boykottierten. Keine kritischen Nachfragen, warum nach dem Aus von Ex-Trainer Kosta Runjaic unter Bierofka eine Trotz-Reaktion ausblieb. Keine Aussagen der Protagonisten, warum man sich kaum vom Dauerdruck der Eintracht befreien konnte und wie man aus der weiter ausufernden Krise inmitten chaotischer Zustände an der Grünwalder Straße zu gelangen gedenkt.

Somit folgt hier einzig, was die Löwen zu sagen hatten: nichts.

 

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