Stimmen zum Sieg des TSV 1860 Daniel Bierofka: "Einer der besten Spielzüge, seit ich hier Trainer bin"

, aktualisiert am 20.10.2018 - 19:30 Uhr
Kann mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden sein: Daniel Bierofka, Trainer des TSV 1860. Foto: sampics/Augenklick

Der TSV 1860 hat sich mit 2:0 gegen Eintracht Braunschweig durchgesetzt. Löwen-Trainer Daniel Bierofka gesteht dabei, wie wichtig der Heim-Dreher für seine Elf war. Auch Eintracht-Coach André Schubert lobt die Sechzger. Die Stimmen zum Spiel.

München - Pflichtaufgabe erfüllt: Der TSV 1860 schlägt den Tabellenletzten Eintracht Braunschweig zuhause mit 2:0. Nach dem Spiel zeigte sich Löwen-Trainer Daniel Bierofka zufrieden. Auch vom gegnerischen Coach gab es lobende Worte. Die Stimmen zum Spiel:

Daniel Bierofka (Trainer TSV 1860) über ...

... das 2:0 gegen Braunschweig: "Wir sind sehr glücklich, dass wir das Spiel gewonnen haben, es war für uns ein ganz entscheidendes Spiel. Es waren vorher viele dabei, wo wir das zweite Tor nicht gemacht haben, sondern noch eins kassiert haben. Es war ganz wichtig, dass wir jetzt gemerkt haben: Wir können zu Null spielen, wir können das zweite Tor machen. Auch mit der Einstellung war ich zufrieden."

... Sechzigs verbessertes Auftreten: "Das 1:0 war einer der besten Spielzüge, seit ich hier Trainer bin. Über rechts herausgespielt mit Laca und Efe (Lacazette und Bekiroglu, d. Red.) Die Entscheidungen, die wir getroffen haben, waren nicht immer die richtigen. Es war aber gut, wie wir an uns geglaubt haben. Wir müssen uns weiter Selbstvertrauen holen, deswegen sind Siege sehr wichtig."

... eine Reaktion nach dem 0:1 in Meppen: "Wir waren wesentlich präsenter als in Meppen. Ich kann mir immer noch nicht erklären, warum wir dort so aufgetreten sind. Da waren wir gar nicht auf dem Platz. Es geht darum, dass wir auf dem Platz die Sinne schärfen, bevor es um Taktik oder technische Dinge geht: Ich wollte wieder die Dinge sehen, die uns vorher ausgezeichnet haben."

Efkan Bekiroglu: "2:0 – ist doch ein souveräner Sieg, oder? (lacht) Nein, war natürlich schon spannend. Es war schon wichtig, mal zu Null zu spielen – und auch mal das 2:0 zu machen. Das war befreiend. Ich würde lügen, wenn ich sagen würde: Das wäre nicht wichtig für den Kopf. Ich war schon ganz zufrieden mit mir, aber ich will mich jedes Spiel verbessern. Das war ein geiler Ball von Lexi, Laca lässt gut durch und dann muss ich ihn nur noch reinmachen. Der Trainer hat in der Pause gesagt, dass ich auf dem Platz meine Kreativität ausleben soll. Ich bin froh, dass er mir das Vertrauen geschenkt hat."

Daniel Wein ist überrascht über Kapitänsbinde

Daniel Wein: "Ich war ein bisschen überrascht, als in der Kabine die Kapitänsbinde hing. Biero hat gar nix gesagt. Ich musste mich erst ein bisschen reinfinden, aber ich habe mich gut gefühlt und bin dann gut reingekommen, denke ich. Mir macht beides Spaß, Sechser oder Innenverteidiger. Aber Felix ist nach wie vor der Kapitän. Wir haben heute von Anfang bis Ende ein gutes Spiel gemacht, aber dann doch noch ein bisschen gezittert, etwas zu viele Standards zugelassen. Es war unser großes Ziel, endlich wieder zu Null zu spielen. Endlich trifft der Efkan mal wieder – das wurde aber auch mal Zeit ..."

Braunschweig-Coach gratuliert TSV 1860

André Schubert (Trainer Eintracht Braunschweig): "Zum Einen möchte ich 1860 zum Sieg gratulieren. Wir haben in den ersten zehn Minuten gesehen, dass es Gründe gibt, wieso wir in dieser Tabellensituation sind. Es hat etwas gedauert, bis wir gegen eine so wuchtige und zweikampfstarke Mannschaft wie 1860 den Mut zu finden. Dann haben wir es gut gemacht, kurz vor der Pause eine große Chance herausgespielt. Kurz nach der Pause haben wir relativ zügig ein Tor kassiert, es hat gedauert, bis wir uns davon erholt haben. Wir haben den Weg nach vorne oft gesucht und gefunden, aber haben uns leider nicht belohnt mit einem Tor. Wir habe es bis zuletzt probiert, aber es hat etwas die Selbstverständlichkeit, oder Mut gefehlt. Wir sehen auch, dass wir eine sehr junge Mannschaft haben, aber wir haben Ansätze und werden weiter arbeiten."

Stefan Lex witzelt in Richtung Nico Karger

Stefan Lex: "Ich habe schon im Hotel erfahren, dass ich spiele. Es war dann nur falsch auf dem Spielbericht gestanden - für mich war eher überraschend, dass ich nicht drauf stand. Das war ein wichtiger Sieg. Wie haben wieder etwas gezittert, hätten es etwas früher mit einem zweiten Tor zu Ende bringen können. Aber im Großen und Ganzen haben wir einen guten Aufrittt hingelegt. Wir waren von Anfang an entschlossen, über weite Strecken spielbestimmend. Dann haben wir endlich mal zu Null gespielt, das war wichtig. Und wir haben auch bwiesen, dass wir nicht nur späte Tore kriegen, sondern auch mal eins schießen können. Ich weiß nicht, ob ich meinen Rucksack abgelegt habe - ich hab jedenfalls keinen dran (lacht). Im Grunde haben wir immer gewusst, was wir können. Heute haben wir es gut hinbekommen. Meine Leistung war in Ordnung, denke ich. Es geht natürlich immer besser. Solange wir uns Chancen herausspielen, passt alles. Wenn wir nicht gewonnen hätten, dann hätt' ich nochmal ein ernstes Wörtchen mit Karges reden müssen, warum er meinen Querpass nicht reinmacht (grinst)."

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