Stimmen zum 1:1 des TSV 1860 Volz: "Meter machen, kämpfen, krallen, beißen"

Moritz Volz durfte gegen Darmstadt das erste Mal in dieser Saison in der 2. Liga für die Löwen ran. (Archivbild) Foto: Rauchensteiner

Die Stimmen zum Spiel: Was Kagelmacher, Adlung, Volz und Poschner über das 1:1 und die Trainerfrage beim TSV 1860 sagten.

 

Darmstadt - Der Coach des Gegners lobte die Löwen, und auch die Sechzger selbst fanden positive Ansätze für die kommenden Spiele. Lesen Sie alle Stimmen zum Spiel SV Darmstadt 98 gegen den TSV 1860:

Gary Kagelmacher: „Darmstadt hat eine besondere Art zu spielen. Sie haben gefühlt 100 lange Bälle gespielt. Darauf haben wir reagiert und sehr defensiv gespielt. Das war sicher kein Fußball-Spektakel, aber man muss die Entscheidung unseres Trainers respektieren.“

Daniel Adlung: „Ein Punkt in Darmstadt hilft uns definitiv weiter. In unserer aktuellen Situation müssen wir über die Defensive kommen. Das haben wir gut gemacht und Nadelstiche gesetzt. Wir haben alles getan, hart und konzentriert gearbeitet. Deswegen gehe ich auch felsenfest davon aus, dass Markus von Ahlen unser Trainer bleibt.“

Moritz Volz: „Ich bin wunschlos glücklich und habe lange auf diese Chance gebrannt. Es konnte kein besseres Spiel für mich geben. Es hieß heute: Meter machen, kämpfen, krallen, beißen. Das kann man von mir jede Woche erwarten. Wir haben heute alle fantastisch verteidigt. Wir wollen eklig sein. Dann wird uns das den Mut geben, wieder guten Fußball zu spielen. Der eine Punkt heute war wichtig, wir müssen ihn aber nun zu einem guten Punkt machen, indem wir das nächste Spiel zuhause gewinnen.“

Sportchef Gerhard Poschner: „Nach einem solchen Spiel sind wir erst einmal geplättet, weil wir zwei Punkte verloren haben. Darmstadt spielt Kick and Rush, das machen sie gut. Wir waren darauf eingestellt und es hätte heute für uns reichen müssen. Den Elfmeter musst du reinmachen, dann sieht das Spiel anders aus. So geht der 100. Freistoß der Darmstädter eben bei uns rein.“ (Zur Trainerfrage) „Es geht aber nicht um persönliche Schicksale oder Eitelkeiten, sondern nur um den Erfolg des Vereins.“

Darmstadt-Coach Dirk Schuster: „Sechzig hat sich reingehauen, um die Wende zu schaffen und die Punkte wiederzuholen, die sie gegen Heidenheim liegen gelassen haben. Wir haben gegen diese sehr gut organisierte Mannschaft keine Mittel gefunden haben. Das war in der Saison das schlechteste Heimspiel und wir müssen von einem sehr glücklichen Punktgewinn sprechen. Das hatten wir uns anders vorgestellt, aber 1860 hat uns das Leben brutal schwer gemacht. 1860 gehört Minimum in die Zweite Liga. Die Mannschaft hat mit dieser Leistung ein deutliches Signal gesendet. Den Spielern und Markus von Ahlen wünsche ich alles Gute.“

 

6 Kommentare