Stiftung Warentest McDonalds, Burger King, Kochlöffel: Der Fastfood-Test

 Die Stiftung Warentest hat sich mit Burger, Pommes und Co. befasst. Urteil der Tester: Burger King schmeckt am besten, hat aber mehr Schadstoffe.

 

München - Das ewige Duell der Burger-Giganten: McDonalds gegen Burger King. Die Stiftung Warentest hat jetzt die großen deutschen Fastfoodketten gegeneinander antreten lassen, neben den US-stämmigen Platzhirschen noch die deutsche Kette Kochlöffel. Sieger ist McDonalds, wenn auch nur mit der Gesamtnote Befriedigend.

Zwar lag Burger King beim Geschmack leicht vorn, doch dort hatten Burger und Pommes mehr Schadstoffe und noch mehr Fett. Zu essen gab’s jeweils ein Menü mit Burger, Pommes und Salat. Ergebnis in allen Fällen: zu viele Kalorien, zu viel Fett, zu viel Salz. Bei Kochlöffel wurde schon mit dem Standard-Menü die Salz-Tagesdosis eines Erwachsenen überschritten.

Aber es ging nicht nur um Gesundheit. Angetan waren die Tester vom Aroma des Whoppers von Burger King. Der wird auf offener Flamme gegrillt, schmeckt deshalb besonders kräftig nach Rindfleisch. Er enthält aber auch schädliches 3-Monochlorpropandiol, das beim Grillen entsteht. In größeren Mengen löse der Schadstoff im Tierversuch Krebs aus. Die gute Nachricht: Schweine- oder Pferdefleisch war in keinem Burger aller getesteten Ketten. Auch bei der Hygiene gab’s überall gute Noten.

Und wie ist es mit dem Fett? Da liegt McDonalds vorne. Mit einem Trick: Die Portionen sind kleiner. Der Big Mac wiegt nur 200 Gramm. Klar, dass da weniger Fett drin ist als im Whopper (261 Gramm) oder Star Burger von Kochlöffel (243 Gramm). Die Pommes haben bei Burger King die beste Kartoffelnote, aber mehr Acrylamid. McDonalds ist da besser: Dort enthalten Fritten weniger gesättigte Fettsäuren. Betrachtet wurden auch die Arbeitsbedinungen der Angestellten. Hier lag McDonalds vorn – hier wird immerhin überall Tarif gezahlt.

 

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