Statistisches Jahrbuch München in Zahlen - so verändert sich die Stadt

Die Statistiker haben wieder allerlei Daten über München und seine Bewohner gesammelt. Foto: Tobias Hase/dpa

München wächst und wächst - und verändert sich stark. Wie und wo, das verrät uns das Statistische Jahrbuch 2017, das die Stadt jetzt veröffentlicht hat.

 

München - Die Anzahl an Babys, Singles, Verkehr oder Insolvenzen - das und viel mehr steht im neuen Statistischen Jahrbuch 2017, das die Stadt jetzt veröffentlicht hat.

Mehr Geburten als zu Beginn der Baby-Boomer-Zeit

Zum Beispiel, dass wieder sehr viel mehr Kinder geboren werden - im Jahr 2016 waren es in München 18.107 Lebendgeborene. Das sind 964 mehr als im Jahr 2015. Und übrigens 6.910 mehr als zu Beginn der Baby-Boomer-Zeit im Jahr 1960. Die meisten Kinder, nämlich 1.784, wurden 2016 im Monat August geboren. Münchens Mütter sind bei der Geburt schon ziemlich alt - im Durchschnitt 34 Jahre. Die beliebteste Jungenname ist nach wie vor Maximilian, bei den Mädels hat sich Emilia durchgesetzt.

Laut Statistikjahrbuch gibt es immer weniger Alleinerziehende in München: Im Jahr 2016 sind es 529 weniger Haushalte von Alleinerziehenden im Vergleich zum Vorjahr. Insgesamt 832.810 Haushalte gab es im Jahr 2016 in München, in denen vor allem Erwachsene wohnen: in nur 17 Prozent dieser Häuser und Wohnungen leben auch Kinder. In mehr als der Hälfte davon (53,1 Prozent aller Haushalte mit Kindern) sind es übrigens Einzelkinder.

Mehr Wohnungen, mehr Autos

Auch im Wohnungsbau hat sich viel getan: Mit 7.815 fertiggestellten Wohnungen ist der Bestand auf mittlerweile 787.320 Wohnungen im Jahr 2016 angewachsen.

Der Münchner Verkehr wird nicht nur gefühlt immer dichter: 195.016 Pkw-Neuzulassungen gab es im Jahr 2016, das ist eine Zunahme um 7,2 Prozent im Vergleich zu 2015. Es kam 2016 zu 46.797 Verkehrsunfällen, dabei war jeder vierte ein Fluchtunfall. Der Bedarf an schicken Sportwagen scheint in der Landeshauptstadt momentan einigermaßen gedeckt zu sein: 2016 sind jedenfalls 26,1 Prozent weniger zugelassen worden als im Jahr davor.

Kino und Hallenbad sind weniger begehrt

Auch die Kinogänger haben ein wenig nachgelassen, wie das Statistikamt herausgefunden hat: 4.023.145 Mal Besucher waren in den Münchner Kinos, das sind 9,5 Prozent weniger als in 2015. Im Schnitt war jeder Münchner 2,6 Mal im Kino. Auch die Hallenbäder sind nicht mehr ganz so beliebt: Es kamen 5 Prozent weniger Besucher als im Jahr davor. Der Tierpark hatte in 2016 2.228.268 Besucher.

Mehr Zahlen und Infos gibt's am Dienstag in unserer Print-Ausgabe.

 

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