Stars sexy und gefährlich Shocking Short Award: Promi-Party im Amerikahaus

Stars und Promis bei der Shocking Shorts Gala im Amerikahaus. Die Bilder. Foto: Gert Krautbauer / 13th Street

Zum 15. Mal verlieh Bezahlsender 13th Street während des Münchner Filmfests den "Shocking Shorts Award". Ein renommierter Kurzfilmpreis, der Florian Henckel von Donnersmarck einst die Türen nach Hollywood öffnete.

 

München – Auf der Party hätte sich sogar Barack Obama sicher gefühlt. Bewaffnete Agenten, Nahkampfexperten, Sicherheitsschleusen und schwebende Drohnen verwandelten das Münchner Amerikahaus für einen Abend in das Hauptquartier der "Shocking Intelligence Agency" (SIA). Inszeniert vom Bezahlsender 13th Street (empfangbar über Sky), die im Rahmen des Münchner Filmfests den Kurzfilmpreis "Shocking Shorts Award" verliehen. Mit viel Liebe zum Detail, hochkarätigen Jury-Mitgliedern (Désirée Nosbusch, Anna Maria Sturm, Michael Brandner, Oliver Mommsen, Ralph Herforth, Doron Wisotzky, Karin Schrader) und dem smarten Special Agent Kai Wiesinger als Moderator. Allesamt echte Experten im Sender-Genre Thriller & Crime.

Genau wie Gastgeberin Katharina Behrends (Geschäftsführerin NBC Universal Global Networks Deutschland), die mit Preisträger Julian Cohn ("Abbitte eines Mörders") zum 15. Mal einen deutschen Jungfilmer ins "Universal Filmmasters Program" nach Hollywood schickt. "In der Hoffnung, dass wir von ihm noch genauso viel hören und sehen werden, wie vom einstigen Preisträger Florian Henckel von Donnersmarck."

Daran hatten die 600 geladenen Gäste, wie Max von Thun, Nikolai Kinski, Antoine Monot jr., Barbara Meier, Thure Riefenstein, David Dietl, Dennenesch Zoudé oder Oliver Berben keinen Zweifel. "Ein hochspannender Siegerfilm, der mir voll unter die Haut ging," so TV-Richter Alexander Hold, den man normalerweise nicht so leicht schocken kann. "Denn nach 2.500 TV-Urteilen und 5.000 echten Richtersprüchen weiß ich, dass es im echten Leben oft noch brutaler zugeht als im Film."

Weswegen Mariella Ahrens das Genre auch eher ablehnt: "Ich mag keine brutalen Filme, das Leben ist hart genug." Was die kürzlich von Sven Hannawald getrennte Alena Gerber nur bestätigen kann: "Die gruseligsten Geschichten schreibt immer noch das Leben, wie ich kürzlich erfahren musste." Wovon auch Single Claudia Effenberg ein Lied singen kann: "Wenn ich eines aus meiner schmerzhaften Trennung gelernt habe: Mir kommt kein Mann mehr ins Haus, der mich betrügt. Ich habe mir früher immer eingeredet, dass man über so etwas hinwegsehen kann, aber das war ein Trugschluss. Der Nächste kann zwar auch gerne wieder ein Macho sein, aber ich will die Exklusivrechte an ihm."

Die hat Claude-Oliver Rudolph nach 30-jähriger Ehe mit Sabine von Maydell gerade abgegeben: "Ich bin frisch geschieden. Gott sei Dank endete es in Langeweile und nicht im Horror." Den erlebt Neu-Mama Doreen Dietel gerade mit ihrem sechs Wochen alten Söhnchen Marlon. "Der Kleine brüllt wie der Horror. Er hält mich so auf Trab, dass die sechs Schwangerschafts-Kilo sofort weggeschmolzen sind." Für Catwalk-Coach Jorge Gonzalez alles nur eine Frage der Haltung. "Egal welche Figur, laufen kann man lernen. Mein Motto: Zeig mir wie du läufst und ich sage dir, wer du bist." Nach der Formel müsste Kiezlegende Kalle Schwensen eigentlich auf Schlittschuhen unterwegs sein. "Mein Blutdruck bringt so schnell nichts in Wallung. Das einzige, was mich kürzlich mal geschockt hat, war, als meine Verabredung ohne lackierte Fingernägel zum Date erschien. Darüber habe ich mich mehr aufgeregt, als über meinen Lungensteckschuss vor 18 Jahren." Wenn das mal kein guter Stoff für einen Shocking Short ist.

 

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