Stammstrecke betroffen Schwarzfahrer flüchtet: Polizeieinsatz sorgt für Verspätungen bei der S-Bahn

Polizeieinsatz an der Hackerbrücke (Symbolbild) Foto: Michael Schilling

Probleme auf der Stammstrecke. Wegen eines Polizeieinsatzes an der Hackerbrücke gibt es Verspäungen im S-Bahn-Verkehr. Wir halten Sie auf dem Laufenden.

 

München - Wegen eines Polizeieinsatzes an der Hackerbrücke gibt es derzeit Probleme auf der Stammstrecke Richtung Ostbahnhof. Schuld am Ärger war ein flüchtender Schwarzfahrer. Um 10.26 Uhr meldet die Bahn: "Der Polizeieinsatz an der Hackerbrücke ist beendet. Die S-Bahnen verkehren derzeit Richtung Ostbahnhof mit Verzögerungen von bis zu 15 Minuten"

Was war passiert? In einer S1 aus Freising in Richtung Ostbahnhof wurde ein Schwarzfahrer erwischt. Bei der Kontrolle gab er falsche Personalien an. Die Kontrolleure verständigten die Bundespolizei, die ihn am Hauptbahnhof in Empfang nehmen wollten. Das bekam der Mann ohne Ticket mit und er und wollte flüchten. Außerdem ging er auf die Kontrolleure los.

Die S-Bahn blieb daraufhin an der Hackerbrücke stehen und wartete auf Polizei. Weil der Zug 15 Minuten stehen muste, kommt es jetzt zu Verzögerungen auf der Strecke. Der junge Mann (23) durfte nach Feststellung seiner Personalien dann wieder gehen, weil er einen festen Wohnsitz in Frankfurt hat.

Allerdings durfte er nicht mehr S-Bahn fahren, er musste er zu Fuß zum Bahnhof gehen. Der junge Mann hat schon einmal ohne Not die Notbremse in einem Zug gezogen. Die Polizei hat ihn angezeigt wegen Leistungserschleichung und Urkundenfälschung.

Um 10.45 Uhr meldet die Bahn: "Die Lage hat sich normalisiert. Es kommt noch vereinzelt zu Folgeverzögerungen".


 

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