Stammhaus in München Wiesnwirt Able eröffnet ein Lokal am Dom

AZ-Lokalredakteurin Jasmin Menrad.
Wiesnwirt Siegfried Able. Foto: imago/Lindenthaler

Wiesnwirt Siegfried Able macht aus dem ehemaligen Ferrari-Laden ein Restaurant – ein bayerisches Wirtshaus soll es aber nicht werden.

 

München - Wo sein Wirtshaus sei, haben die Gäste des Marstall-Festzelts Siegfried Able (53) oft gefragt. Bisher musste der große Wiesnwirt immer antworten, sie könnten in den See-Biergarten Lerchenau kommen und dass er mit seiner Familie auch die Gastronomie im Tierpark Hellabrunn mache und den Eiszauber am Stachus. Aber ein Wirtshaus hatte die Familie Able nicht. Bis jetzt.

Ende des Jahres wird es sich ändern. Dann wollen die Ables das jetzige Café Lavazza am Dom und den danebenliegenden ehemaligen Ferrari-Store als Restaurant eröffnen. „Die Münchner brauchen nicht noch ein klassisches Wirtshaus am Dom“, sagt Sigi Able, „deshalb werden wir uns was Besonderes ausdenken, was wir aus dem 300 Quadratmeter großen Laden machen.“

Noch steckt er mitten in der Planungsphase. Derzeit analysiert er noch die umliegende Konkurrenz, um zu sehen, was für ein Restaurant an der Frauenkirche noch fehlt. Mitte dieses Jahres will er das Konzept präsentieren.

Die Abels sind „im schönsten Eckerl Münchens“ gelandet

Nachdem sich Sigi Able lange zu seinen Plänen bedeckt gehalten hat, klingt der Gastronom am Sonntag euphorisch: „Das wird unser Stammhaus, in dem uns die Gäste treffen können. Weil so ein Laden ja auch davon lebt, dass die Wirtsleute präsent sind.“ Sigi Able, seine Frau Sabine und die Töchter Verena (29) und Vanessa (27) sehen das Restaurant als ein Projekt, das sie gemeinsam stemmen werden. Jahrelang hatte die Gastronomen-Familie ein repräsentatives Lokal in der Innenstadt gesucht. Jetzt sind sie, wie Able sagt „im schönsten Eckerl Münchens“ gelandet.

Er kündigt an, dass es auch draußen eine große Freischankfläche geben wird – natürlich mit Blick auf die Türme der Frauenkirche.

 

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