Stadt stellt Akim vor Zu laut: Sie sollen jetzt am Gärtnerplatz aufpassen!

Die Problemlöser: Philipp Hertlein (35) und Franziska Liegl (26) passen ab dem Wochenende am Gärtnerplatz auf die Feiernden auf. Foto: Petra Schramek

Ab 2. Mai sind die Konfliktvermittler der Stadt auf dem Gärtnerplatz unterwegs. Was die städtischen Mitarbeiter vorhaben ...

 

Isarvorstadt - Am Wochenende soll es losgehen: Die Stadt schickt ihre neuen Aufpasser vom "allparteilichen Konfliktmanagement in München" (kurz Akim) auf den Gärtnerplatz. Zwischen 23 und 4 Uhr früh sollen jeweils zwei Sozialpädagogen auf dem beliebten Feierplatz in der Isarvorstadt Präsenz zeigen.

Die Konfliktmanager sind immer im Team unterwegs. Sie sind an ihren roten Westen mit dem städtischen sowie dem Akim-Logo erkennbar. Sie sind immer über ein Handy erreichbar, die Nummern werden am Wochenende auf dem Gärtnerplatz verteilt. Zunächst sind die Konfliktlöser bis Ende August im Einsatz. Sie sollen dort eingreifen und deeskalierend wirken, wo Anwohner oder Geschäftsleute und Feierende aufeinandertreffen.

Insgesamt hat das Sozialreferat zehn Mitarbeiter eingestellt, die auf dem Gärtnerplatz auf Patrouille gehen. Sie sind auf Honorarbasis tätig. Sozialarbeiter, Sozialpädagogen und Mediatoren konnten sich vorab auf die Stellen bewerben. Ab 2015 werden vier fest angestellte Sozialpädagogen für Akim in München unterwegs sein, denn das Konzept soll auch an weiteren Plätzen angewandt werden.

 

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