Sportvorstand macht Finalsiege madig Sammer grantelt: Es war nicht alles perfekt!

Matthias Sammer. Foto: dpa

Um Pep Guardiola zu schützen, spricht Matthias Sammer davon, dass in der Triple-Saison bei weitem nicht alles perfekt gelaufen sei. Ein Affront gegenüber Jupp Heynckes.

 

München - Matthias Sammer kann dieser Tage mal durchschnaufen. Das Transferfenster ist zu, richtig aktiv waren die Bayern in den letzten Stunden eh nicht mehr.

Am Donnerstag heißt es im Hause Sammer zudem: hoch die Tassen! Wie Paul Breitner (62) feiert Matthias Sammer am 5. September seinen Geburtstag, den 46. um genau zu sein.

Zuvor hat sich der Sportdirektor des FC Bayern aber nochmal klar hinter Trainer Pep Guardiola gestellt. Im Interview mit dem "Kicker" sagte er: "Ich finde manche Äußerungen gegenüber Pep nicht korrekt, denn wenn man letzte Saison im Detail analysiert, dann ist es eine Verklärung der Vergangenheit, wenn man sagt, dass alles perfekt gewesen sei."

Stimmt - im Vorjahr hatten die Bayern ja von 54 Pflichtspielen drei verloren. Perfekt war die Triple-Saison also nicht.

Doch um Guardiola zu schützen, macht Sammer nun sogar die Final-Triumphe unter Jupp Henyckes madig. "Im Champions-League-Finale waren wir nach 25 Minuten normalerwiese schon weg und im Pokal-Endspiel haben wir gegen Stuttgart auch gezittert. Stabilität habe ich in beiden Finals nicht erkannt. Wir haben beide Spiele nicht toll und souverän gewonnen", sagte Sammer.

Man habe deshalb erkannt: "So wie wir gespielt haben, wird das für die Zukunft nicht mehr reichen."

Zudem ordnete Sammer den Sieg im Europäischen Supercup über den FC Chelsea als "extrem wichtig" ein, "weil er für unseren Trainer wichtig war". Sammer: "Eine Niederlage wäre was Schmerzhaftes gewesen" - zumal Bayern ja schon das DFL-Supercup-Spiel bei Borussia Dortmund verloren hatte (2:4).

 

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