Sportlinie im Fokus Victoria's Secret: Das Ende der Bademode

Victoria’s Secret wird sich zukünftig auf Sportkleidung konzentrieren Foto: Rob Rich/WENN.com

Victoria's Secret gibt seine Bademodenkollektion zugunsten einer Sportlinie auf.

 

Die Bademode des Labels erfreute sich in den letzten Jahren genauso großer Beliebtheit wie die berühmten Dessous, doch laut 'BuzzFeed News' sollen die Bikinikollektionen nun der Vergangenheit angehören. Victoria's Secret stoppt angeblich die Produktion der heißen Bikinis und startet stattdessen eine Activewear-Linie. Ein Experte verriet der Webseite, dass die Firma bis Ende des Jahres alle Bestände loswerden will. Erst vor Kurzem hieß es, dass das Modehaus 200 Jobs streicht und "bestimmte Merchandise-Kategorien" abgeschafft werden, um sich stärker auf die "wesentlichen" Bereiche des Labels zu konzentrieren.

Im August 2015 berichtete Victoria's Secret bereits von schlechten Verkaufszahlen der Bademode. Die Ursache lag laut dem Modehaus darin, dass die Kollektion modische Aspekte zugunsten von komplexen Designs vernachlässigte. Sharen Turney, die zu Beginn des Jahres als Chefin des Labels zurücktrat, brachte damals ihre Enttäuschung darüber zum Ausdruck, räumte aber auch ein, dass der Fehler bei der Firma selbst liege.

Analytiker der amerikanischen Citi-Bank gaben den Kunden gegenüber am 8. April bereits bekannt, dass L Brands, die Dachgesellschaft von Victoria's Secret, "Bademode aus den Geschäften und dem Online-Verkauf entfernen" wird. Das Management sei der Meinung, dass der Platz besser von der VS-Sport-Kollektion genutzt wird.

 

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