Sport Trifft Kolb nicht, hilft Meichelbeck

Kann den Ball auch mit dem Außenrist stoppen: Stefan Kolb kommt ablösefrei aus Jena, erhielt in Fürth einen Vertrag bis 2013. Foto: Wolfgang Zink

Greuther Fürth holt Stürmer aus Jena, Ex-Verteidiger wird neuer Mental-Coach

 

FÜRTH Im Ronhof – oder in der Trolli-Arena, wie der Sportpark seit gestern offiziell heißt – wird nicht lange gefackelt: Nachdem die Fürther sich mit Wunschknipser Abdessalam Benjelloun finanziell nicht einigen konnten, steht jetzt prompt Ersatz parat. Stefan Kolb heißt der neue Mittelstürmer, der seit gestern im Team von Trainer Mike Büskens mittrainiert.

Der 19-Jährige kommt ablösefrei von Drittligist FC Jena und erhält beim Kleeblatt einen Vertrag bis 2013 plus Option. Ein junger Spieler, der mal wieder in die Kategorie „Investition in die Zukunft“ fallen dürfte. Denn noch ist seine Quote bei gerade mal einem Tor in 15 Partien für Jena noch ausbaufähig.

Aber selbst das dürfte neuerdings in Fürth kein Problem mehr darstellen. Denn sollten der U19-Nationalspieler oder andere Kollegen unter akuter Ladehemmung leiden, können sie ab sofort auch professionelle Hilfe in Anspruch nehmen. SpVgg-Boss Helmut Hack hat jetzt Ex-Profi Martin Meichelbeck, seines Zeichens studierter Sport-Psychologe, als Mental-Coach engagiert, um künftig unter anderem derartige Verkrampfungen schneller zu lösen. apf.

 

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