Sport im Freien München als Fitnessstudio - so machen Sie sich fit

Machen Sie sich fit für den Sommer: Mit diesen Tipps klappt es bestimmt. Foto: dpa

Der Winter sitzt vielen noch in den Knochen, doch mit der Wärme kommt die Lust auf Bewegung zurück. Die AZ gibt Tipps, wie Sie die Stadt ganz einfach zu Ihrem Fitnessstudio machen können.

 

München - Endlich ist er da, der Frühling! Noch ziehen ein paar Regenwolken über München, aber die Tendenz ist klar: Es wird wärmer und schöner. Die Natur lädt zum Rausgehen und zum Bewegen ein! Jetzt heißt es: Fit machen fürs Frühjahr! Wenn die Vögel zwitschern und die Sonnenstrahlen durch den dichten Blätterwald blitzen, macht Bewegung gleich mehr Spaß als daheim auf der Yogamatte oder im Fitnessstudio. Machen Sie München zu Ihrem Fitnessstudio im Freien!

Die AZ hat ein paar Elemente für die persönliche Bewegungseinheit zusammengestellt: Fahrradstrecken, Nordic-Walking-Wege, und dazu außergewöhnliche Sportarten zum Ausprobieren.

Ideal für den Anfang: Laufen oder Nordic Walking

Wer nicht recht weiß, wie er starten soll, was er tun soll, mit welcher Kleidung (und überhaupt nicht recht einen Plan hat), für den ist Laufen einfach immer eine Alternative. Jeder kann seine Schnelligkeit, seine Distanz selbst wählen und braucht keine Hilfsmittel. Für den Spaziergang reichen bequeme Alltagsschuhe. Für Walking, Nordic Walking oder Joggen sollten es entsprechende Sport- oder Laufschuhe sein. Dazu ein paar Klamotten, die zum Wetter und zur Anstrengung passen – und los geht‘s!


DIe Blätter sind auf diesem Foto schon ein bisschen grüner als sie es tatsächlich zurzeit sind. Aber Lust sich zu bewegen macht das Bild doch, oder? Foto: Peter Kneffel/dpa

Falls Sie ihr Laufglück nicht im nächstgelegenen Park, wie zum Beispiel den im Foto gezeigten Westpark, beginnen möchten – hier lässt sich‘s besonders schön laufen:

  • Thalkirchen über Großhesselohe bis Grünwald: An der Isar ab Tierpark nach Süden entlang, hier gibt es schöne angenehme Waldwege, die sich wunderbar selbst einteilen lassen, einfach über die nächste Brücke und wieder zurück! Zwischen Großhesseloher Eisenbahnbrücke und Grünwalder Brücke ebnet sich beispielsweise ein schöner, abwechslungsreicher Weg zum Walken, Joggen und Nordic Walken.
  • Perlacher Forst: Durch Wald und über Wiesen erstrecken sich die Wege im Perlacher Forst im Süden Münchens. Auch hier sind die Strecken

Wärme tanken im Wasser

Zugegeben: Bis zum Sommer dauert es noch ein wenig. Wie im Sommer fühlen – das geht schon heute. Zum Beispiel im Schwimmbad. Zwar sind die Freibäder aktuell noch zugesperrt – so warm ist es ja dann eben noch nicht draußen. Doch einige Hallenbäder bieten auch einen Außenbereich, der ein kleines bisschen Sommergefühl vermittelt.


Das Außenbecken im Dantebad sieht doch recht behaglich aus. Foto: SWM/Steffen Leiprecht

  • Westbad: Das Westbad ist perfekt für jeden Geschmack, jedes Alter und jede Absicht – mit einem 25-Meter-Sportbecken und zwei zusätzlichen Schwimmerbahnen. Im großen Außenbecken kann geschwommen und entspannt werden. Im Westbad zahlt man für eine Tageskarte 13,60 Euro, darin sind die Schwimmhalle und die Saunalandschaft enthalten. Wer nur abends noch kurz ins Wasser möchte, zahlt 5,60 Euro. Das "Spätschwimmer"-Ticket gilt ab 21.30 Uhr.
  • Dantebad: Das "Dante" ist ein Winter-Warmfreibad mit einem 50-Meter-Draußen-Becken, in dem es einem auch dann nicht friert, wenn es draußen noch kalt ist. Dazu gibt es ein warmes Erlebnisbecken, einen Fitnessraum und eine große Saunalandschaft. Eintritt: 8,60 Euro.
  • Nordbad: Auch das Nordbad verfügt über einen großen Außenbereich mit Strömungskanal, Sprudelliegen und Massagedüsen. Sportlich geht es dann aber drinnen zu, auf der 33-Meter-Sportschwimmbahn. In das Nordbad kommt man für 5,30 Euro am Tag.

Trimm dich! Auf dem Pfad!

Wer nicht nur seine Ausdauer trainieren möchte, sondern auch seine Muskeln spielen lassen will: Trimm-dich-Pfade sind die perfekte Mischung aus Natur, abwechslungsreichen Übungen und Spaß. Geräte und Stangen dienen dazu, den Körper ganzheitlich zu bewegen und zu trainieren. Praktisch ist dabei, dass man keine eigenen Geräte dazu braucht – und es auch nichts kostet. Wer allerdings lieber ungestört trainiert, sollte sich das Training auf dem Trimm-dich-Pfad noch einmal überlegen. Denn andere können natürlich zuschauen.


Diese zwei Damen haben Schwung. Foto: Jochen Lübke/dpa/tmn

Aber Sporteln ist gesund – und da muss man gar nicht gschamig sein, wenn man mal etwas angestrengter ausschaut. Das gehört dazu, wenn man sich etwas Gutes tut.

  • Trimm-dich-Pfad "Isarauen": Nahe Isar und Candidplatz liegt der wohl bekannteste Münchner Trimm-dich-Pfad mit vielen abwechslungsreichen Fitnessgeräten.
  • Fitnessparcous im Ostpark: 500 Quadratmeter fasst das Fitnessareal im Ostpark nahe des Michaelibads. Der Deutsche Olympische Sportbund war an der Entwicklung beteiligt. An verschiedenen Stationen können Kraft, Koordination und Beweglichkeit trainiert werden.
  • Fitnessparcours im Südpark: Die Sportstationen mitten im Südpark wurden erst vor wenigen Jahren komplett erneuert. Elf verschiedene Geräte laden zum Sporteln ein.
  • AOK-Bewegungsinsel im Olympiapark: Direkt am Olympiasee (Willi-Gebhart-Ufer, gegenüber des See-Restaurants) hat die gesetzliche Krankenkasse AOK eine Bewegungsinsel mit neun modernen Stationen entwickelt, darunter Kniebeuge mit Wackelplatte, Reifenlaufen und Slackline.

Ab aufs Rad! Die schönsten Strecken

Wer lieber in die Pedale tritt, statt die Beine zu heben, schwingt sich in den sonnigen Stunden eben aufs Radl und dreht eine größere oder kleinere Runde in oder um München. Radfahren ist gut für den Stoffwechsel und den Kreislauf, es entlastet die Gelenke und beansprucht die Muskeln gleichmäßiger als beispielsweise Joggen. Ebene Radwege und abwechslungsreichere Strecken gibt es einige in und um München.


Macht Laune: Unterwegs sein mit dem Fahrrad. Foto: dpa

Hier lässt es sich besonders schön fahren:

  • Praterinsel bis Kloster Schäftlarn: Auch zum Radeln eignet sich die Isar bestens. Eine herrliche Strecke entführt entlang der Isar von der Praterinsel in Richtung Süden bis zum Kloster Schäftlarn. Im Klosterbräustüberl wartet eine deftige Brotzeit oder ein Sportleressen, bevor es wieder zurückgeht. Die Strecke ist einfach gut 17 Kilometer lang, wer flott fährt, braucht für den Hinweg eine gute Stunde.
  • Der M-Wasserweg: Nicht nur schön anzusehen, sondern gleichzeitig informativ: Der M-Wasserweg führt vom Deutschen Museum nach Gmund am Tegernsee und ist ein Themenradweg. Auf Infotafeln wird der Weg des Münchner Wassers erklärt. Über 68 Kilometer geht es auf Asphalt, Forst- und Schotterwege nach Gmund. S- und Bob-Stationen werden gekreuzt.
  • Mangfall-Radweg: Immer in Nähe zur Mangfall führt der Weg vom Münchner Ostbahnhof über 63 Kilometer nach Rosenheim. Sehr eben führt die Strecke.
 

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