Sport Gepflegtes Auslaufen

Die einzige Szene, in der so eine Art von Aufregung herrschte: Sami Allagui (Mitte) hatte versehentlich Sören Gonther (am Boden) getreten, Schiri Tobias Welz pfiff Elfer. Foto: Wolfgang Zink

Die Tabellennachbarn Greuther Fürth und Paderborn tun sich beim 1:1 nicht weh und teilen sich friedlich die belanglosen Punkte. Erster Saisontreffer von Fürstner, fataler Tritt von Allagui

 

FÜRTH Wenn die Saison gelaufen ist, dann wird’s schwer die Spannung hoch zu halten. So kam das 1:1 zwischen Greuther Fürth und Paderborn nicht wirklich überraschend. Stefan Fürstner hatte für Fürth vorgelegt (37.), Paderborn per Elfmeter durch Sven Krause ausgeglichen (45.).

Müller, Allagui und Nöthe versiebten beste Möglichkeiten

Wobei es in Halbzeit eins noch durchaus munter hin und her ging, Chancen ebenfalls vorhanden waren. Doch irgendwie fehlte die letzte Entschlossenheit, die Dinger auch zu machen. So verfehlte Allagui früh das Ziel (1.), köpfte Nico Müller eine Maßflanke von Allagui völlig unbedrängt über das Tor (3.) und, als Allagui erneut servierte, versiebte Christopher Nöthe per Kopf eine durchaus vielversprechende Möglichkeit.

Geklappt hat’s dann endlich als Allagui für Fürstner auflegte und der unbehelligt die Kugel ins Netz schob. Doch, kaum gefreut, schon bestraft. nach einer Ecke versuchte Allagui den Befreiungsschlag, traf aber Gonther im Gesicht und Schiedsrichter Tobias Welz entschied, hart aber vertretbar, auf Elfmeter. Krause ließ sich nicht lange bitten und versenkte den Ball unter Max Grün hindurch zum 1:1.

Fürstner: "Ich freue mich über mein erstes Tor"

In Durchgang zwei passierte nicht mehr viel. Unterhaltsam waren aber durchgängig die Duelle zwischen Fürths Rechtsverteidiger Stephan Schröck und seinem Ex-Kollegen, dem Paderborner Daniel Brückner. Wobei Brückner zwei Beinschüsse gegen Schröck gelangen, was den Fürther tierisch wurmte, aber am letztlich gerechten Remis auch nichts änderte.

Für SpVgg-Chef Helmut Hack war es „kein gutes Spiel“. Allagui schob’s auf den Elfer: Der hat uns einen Knacks verpasst.“ Wenigstens Fürstner lächelte: „Ich freue mich über mein erstes Tor, aber wir haben leider in der zweiten Halbzeit das Spiel aus der Hand gegeben. Das musste nicht sein.“ ERG/MH

Mehr über die SpVgg Greuther Fürth und die Einzelkritik lesen Sie in der Wochenend-Ausgabe Ihrer Abendzeitung.

 

0 Kommentare