Sport Fürth: Vorsicht vor Auer!

Aachens Tor-Garantie: Benjamin Auer hat in dieser Saison bereits 13 Mal für die Alemannia getroffen. Dies ist den Fürthern natürlich nicht verborgen geblieben. Foto: GES/Augenklick

Trainer Büskens warnt vor dem Aachener Top-Torjäger und will ihn am liebsten „ganz aus dem Strafraum heraushalten.“ Sein Regisseur Leo Haas denkt derweil schon an St. Pauli

 

FÜRTH Mike Büskens verliert ungern, nicht im Training wie am Freitag beim Abschluss geschehen, und auch nicht auf dem Tivoli in Aachen (Samstag, 13 Uhr). Der Kleeblatt-Coach setzt auf drei Punkte. Die Taktik: Alemannias Torjäger Benjamin Auer, Schlitzohr und Provokateur, muss aus dem Spiel genommen werden. Der 29-Jährige ist Aachens gefährlichster Angreifer und hat bis dato 13 Treffer markiert. Ein Tor erzielte er auch beim 2:0-Hinspiel-Erfolg in Fürth.

"Wir müssen Auer vom 16er fernhalten"

Die Vorgabe des Kleeblatt-Trainers an sein Team ist klar und deutlich: „Benjamin ist ein sehr guter Strafraumstürmer. Das bedeutet für uns, dass wir ihn aus dem Sechzehner raushalten müssen, denn da ist er stets in der Lage, mit ein, zwei Kontakten – weil er auch handlungsschnell ist – für Gefahr zu sorgen.“

Und eben für Tore. Büskens: „Darum ist es für uns besser, ihn einfach fern zu halten.“ Ein Fall für Milorad Pekovic oder Stefan Fürstner nach dem Motto: „Nah am Ball, hart am Mann“. Büskens vertraut dabei seiner Abwehrkette, der besten der Liga in der Rückrunde (zehn Gegentreffer). Zudem hat Büskens mit Max Grün, seit dem 1:2 gegen die Löwen am 14.Februar für Stephan Loboué zwischen den Pfosten, den besten Torhüter der Zweiten Liga im Kasten. Mehr als 82 Prozent der Schüsse auf sein Tor konnte er der 23-Jährige abwehren.

"Wir haben in der Offensive auch etwas zu bieten"

Auch das macht Hoffnung für und auf den Tivoli. Büskens zuversichtlich: „Wir sind optimistisch, wir haben in den letzten zehn Spielen nur ein Mal verloren, leider war da das eine oder andere Unentschieden zu viel dabei, aber normalerweise sind wir schwer zu schlagen.“

Die Alemannia baut auch am Samstag auf Auers Tore, doch da kann das Kleeblatt allemal mithalten. Christopher Nöthe (13 Saisontreffer), Sami Allagui (elf) oder Nico Müller (sechs) sind auch eine Marke. Büskens: „Wir haben in der Offensive auch etwas zu bieten, nicht nur Aachen.“

Nicht zuletzt, weil Leo Haas mit guten Ideen für die nötigen Impulse sorgt. Seine Forderung: „Wir müssen etwas aus Aachen mitnehmen und ich hoffe, dass wir im letzten Heimspiel der Saison, am 2.Mai gegen St.Pauli, das bessere Ende für uns haben.“ Dafür können sie in Aachen mit einem „Dreier“ schon mal üben.Matthias Hertlein

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