Sport „Freue mich, endlich wieder zu trainieren“

Die Ausrüstung für den ersten Arbeitstag: SpVgg-Mitarbeiterin Anja Ruff überreicht Kevin Kampl seine Berufskleidung. Foto: Wolfgang Zink

Erste Einheit für Fürths letzten Neuen, Kevin Kampl: Munter, aber noch mit Rückstand

 

FÜRTH Der letzte Neue ist jetzt auch offiziell da. Kevin Kampl, 19-jähriger Mittelfeldspieler und mit der Nummer zehn ausgestattet, hat seinen Dienst bei der SpVgg Greuther Fürth angetreten.

Kampl kommt von Bayer Leverkusen, sah dort nach dem Bruch des Fußwurzelknochens keine Chance mehr, sich unter Trainer Jupp Heynckes in den Bundesligakader zu spielen. Deshalb der Wechsel nach Fürth. Kampl kam ablösefrei, unterschrieb einen Vertrag bis 2013 plus Option auf eine weitere Saison und macht gleich unmissverständlich klar, dass die Zweite Liga für ihn nur eine Durchgangsstation sein soll. „Ich will in die Bundesliga.“

Aber trotz der prestigeträchtigen Nummer zehn auf dem Rücken sieht sich Kampl, am 9. Oktober 1990 in Solingen geboren, aber bedingt durch die Eltern aktueller U21-Nationalspieler Sloweniens, durchaus noch als Auszubildender. „Ich bin hier, um zu lernen.“

"Büskens lebt total mit der Mannschaft"

Am Montag war Kampl in Fürth angekommen und absolvierte die sportärztliche Untersuchung. Trainer Mike Büskens, der sich gestern zusammen mit Manager Rachid Azzouzi in Ingolstadt das Spiel der deutschen U21 gegen Nordirland ansah, hält viel von dem Jungen aus Leverkusen. Und Kampl baut auf den Coach. „Herr Büskens ist ein junger, erfolgshungriger Trainer, der total mit der Mannschaft lebt.“

Gestern auch, im Training. Kampl mischte munter mit, es zeigte sich aber auch, dass er noch Rückstand hat. Anders Danijel Aleksic. Der 19-Jährige vom FC Genua könnte bereits für Sonntag, im Heimspiel gegen Aachen, eine Option sein. Als Joker, wenn nicht sogar für die Startelf. azn

 

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