Sport Büskens hat Sorgen: Allagui & Müller raus

Die Augen und das Knie schmerzen: Sami Allagui muss pausieren, Banknachbar Stephan Loboué auch, obwohl er fit wäre. Foto: Wolfgang Zink

... und Sararer meldet sich für die Partie gegen Union Berlin lautstark für einen Platz in der Startelf an. Konter des Fürther Trainers: „Er muss aufpassen, dass er sich nicht jede Menge Druck aufbaut“

 

FÜRTH Sie haben 15 der 41 bisherigen Tore für Fürth erzielt, aber heute haben Sami Allagui (zehn Saisontreffer) und Nico Müller (fünf) Pause. Sie sitzen beim Heimspiel (18 Uhr) gegen Union Berlin auf der Tribüne. Müller, weil er Gelb-gesperrt ist, Allagui fällt krankheitsbedingt aus. Der 23-jährige Deutsch-Tunesier laboriert an einer Bindehautentzündung an beiden Augen. Eigentlich sollte Allagui erst nach der Partie gegen Union, laut Fürths Trainer Mike Büskens, „eine brandgefährliche Mannschaft“, eine Pause bekommen, um seine Kniebeschwerden zu kurieren. Nun darf er sich schon heute ausruhen.

"Haben wegen Nico neue Baustelle aufgemacht"

Was Büskens so nicht mehr geplant hatte. „Ich habe Sami nach dem Schlusspfiff in Düsseldorf gleich gefragt, ob er nicht noch eine Woche mit der Pause warten mag, da wir wegen Nico eine neue Baustelle aufgemacht haben.“ Gemeint ist Nico Müller, der beim 0:0 in Düsseldorf seine fünfte Gelbe Karte kassiert hatte und nun gegen die Berliner gesperrt ist. Also sollte Sami in die Bresche springen, aber daraus wird nun auch nichts.

Was Allagui zwar einerseits schmerzt, aber andererseits doch auch entgegenkommt. Denn seit dem 3:0-Sieg gegen gegen Kaiserslautern am 16.Januar, als FCK-Keeper Tobias Sippel Allagui rüde von den Beinen geholt hatte, plagt sich Sami mit Problemen im rechten Knie herum, konnte teilweise nur eingeschränkt trainieren und soll sich nun endlich auskurieren. „Das Knie braucht ein bisschen Ruhe“, sagt Büskens.

Sarerer: Ich bin dran

Also Pause - und dies nach 59 Zweitliga-Einsätzen für Greuther Fürth in Folge und ohne Unterbrechung. Bleibt die Frage, wer ersetzt Sami, wer Nico Müller? Für Allagui wird wohl Dani Schahin zum Zuge kommen, als Vertreter von Müller hat Sercan Sararer öffentlich deutliche Ansprüche erhoben: „Ich bin dran.“

„Selbstvertrauen ist immer in Ordnung, man muss nur aufpassen, dass man sich dadurch nicht eine Menge Druck aufbaut“ rügte Büskens den 20-Jährigen, „denn wenn ich recht forsch bin in meinen Äußerungen, werde ich auch sehr kritisch beäugt.“

Sercan in Stimmung: Vertrag verlängert, Baby im Anmarsch

Vielleicht hat ein Stimmungshoch Sercan in die Offensive gelockt. Sein Vertrag wurde kürzlich bis 2012 (plus Option) verlängert, außerdem sieht der Spanier Vaterfreuden entgegen. Da müsste er gegen Union vor Ehrgeiz nur so sprühen. Matthias Hertlein

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