Sport Brose Baskets nicht aufzuhalten

Wieder einer der besten Bamberger: Kapitän Casey Jacobsen krönte seine Gala-Vorstellung gegen Oldenburg mit 24 Punkten. Foto: Wolfgang Zink

Bamberg beendet Negativserie gegen Oldenburg und deklassiert den „Angstgegner“ mit 101:66. Weiter ungeschlagen an der Spitze. Manager Wolfgang Heyder jubelt: „Ein phänomenales Basketball-Jahr.“

 

BAMBERG Angstgegner? Gibt es keinen mehr für die Brose Baskets. Denn auch die Oldenburger Korbwerfer, die zuletzt am 21. Mai 2008 ein Spiel gegen Bamberg verloren hatten, haben seit gestern ihren Schrecken verloren. Mit sage und schreibe 101:66 (41:31) deklassierte der amtierende Meister den Achten der Bundesliga.

Obendrein feierten die Bamberger Höhenflieger vor 6800 Zuschauern in der wie gewohnt proppenvollen Stechert-Arena den 15. Sieg im 15. Punktspiel und stehen damit weiter souverän und verdient an der Spitze. Das nächste Brose-Opfer: Am Donnerstag (19.30 Uhr) soll in Ludwigsburg Sieg Nummer 16 eingefahren werden.

Oldenburg nur kurz vor der Halbzeit eine Gefahr

Die Negativserie von acht Niederlagen in Folge gegen Oldenburg ist also Geschichte. Der Bamberger Durchmarsch aber höchst aktuell. Und fast schon erschreckend. Es war ein Bamberger Feuerwerk kurz vor Silvester gegen Oldenburg. Und Casey Jacobsen mit 24 Punkten der Oberzündler. Nach Abpfiff jubelte Brose-Manager Wolfgang Heyder: „Ein großes Dankeschön an die Mannschaft und das Trainerteam für ein phänomenales Jahr mit Super-Basketball.“

Die Brose Baskets schweben weiter auf Wolke sieben. Gegen Oldenburg gelang dank einer überragenden Abwehrleistung erneut ein Traumstart. Schnell führten die Oberfranken 8:0, und bis zur Mitte des zweiten Viertels betrug der Vorsprung nach einem Korbleger und einem verwandelten Bonusfreiwurf von Jacobsen sogar 17 Punkte.

Oldenburg hielt dagegen, kam bis zur Halbzeit sogar bedrohlich auf zehn Punkte heran. Auch, weil die Brose Baskets zwischendurch den Spargang einlegten. Aber nach einer deutlichen Pausenansprache von Cheftrainer Chris Fleming zündeten die Bamberger wieder den Turbo und zogen bis zur 28. Minute durch den jetzt richtig heiß gelaufenen Reyshwan Terry auf 70:43 davon. Im letzten Viertel war schließlich Bamberger Schaulaufen angesagt. Und Karsten Tadda gelang mit einem sagenhaften Dreier sogar der einhundertste Punkt. W. Haala

 

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