Splitterbomben aus dem Zweiten Weltkrieg Bombenentschärfung: Tausende in Bamberg evakuiert

Wegen einer Bombenentschärfung müssen am Sonntag Tausende Bamberger ihre Wohnungen verlassen. Die Bilder von der Evakuierung. Foto: David Ebener/dpa

Rund 3500 Bamberger müssen wegen einer Bombenentschärfung ihre Häuser verlassen. Die beiden Splitterbomben aus dem zweiten Weltkrieg sollen am Nachmittag entschärft werden.

 

Bamberg – Fast 70 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges laufen in Bamberg die Vorbereitungen zur Entschärfung zweier gefährlicher Splitterbomben. Rund 3500 Bamberger mussten am Sonntagvormittag ihre Wohnungen verlassen, wie ein Stadtsprecher berichtete.

Viele wurden in Schulen und Turnhallen untergebracht. Auch Teile der Autobahnen A 70 und A 73 am Bamberger Kreuz müssen gesperrt werden.

Die Entschärfung ist am frühen Nachmittag geplant. Aus Sicherheitsgründen soll dafür ein Umkreis von einem Kilometer rund um den Fundort geräumt werden.

Die jeweils 41 Kilogramm schweren Blindgänger, die bei einer Zündung weit streuen könnten, waren im Zuge von Bauarbeiten am Flugplatz Bamberg-Breitenau entdeckt worden.

„Sie liegen unterirdisch. Wie der Zustand ist, sieht der Sprengmeister erst, wenn er dran ist“, sagte der Stadtsprecher.

Den Plänen zufolge soll die gesamte Aktion am späten Nachmittag abgeschlossen sein.

 

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