Spielabsage beim TSV 1860 So kam es zum Blackout im Grünwalder Stadion

Nix ging mehr im Grünwalder: Das Spiel gegen Buchbach fiel dem Stromausfall zum Opfer. Die AZ erklärt, wie es dazu kam. Foto: imago

Beim TSV 1860 wird es wahrlich nie langweilig. Das Heimspiel gegen den TSV Buchbach in der Regionalliga Bayern muss wenige Minuten vor dem eigentlichen Beginn abgesagt werden. Der Strom war weg! Und das sorgte für den Stromausfall im Grünwalder Stadion.

 

München - Immer dann, wenn man meint, es ginge nicht mehr spektakulärer beim Löwen, geht es eben doch. Diesmal konnte der TSV 1860 jedoch gar nichts dafür. Stromausfall im Grünwalder Stadion, das Heimspiel gegen den TSV Buchbach in der Regionalliga Bayern musste abgesagt werden.

Nachholtermin im März

Für das Team von Daniel Bierofka steht damit im ohnehin engen Terminplan im ersten Halbjahr 2018 eine weitere Partie an, und zwar im März, wie der Bayerische Fußball-Verband (BFV) erklärte. Schon um etwa 19 Uhr war im Grünwalder das erste Mal der Strom ausgegangen.

Etwa eine Viertelstunde später folgte der nächste Stromausfall. Laut ertönte eine Alarmanlage im und um das Stadion. Dem neutralen Beobachter war recht schnell klar: Das wird eng!

Um 19.52 Uhr erklärte ein Security-Verantwortlicher der AZ, dass das Spiel abgesagt sei. Um 19.55 Uhr kam schließlich über die Lautsprecher die Bestätigung: Spielabsage! Doch was sorgte dafür, dass der technische Defekt nicht behoben werden konnte? Warum wurde das Spiel nicht später angepfiffen?

TSV 1860, BFV und Polizei entschieden zusammen

"Es ist ein technischer Defekt an einem größeren Aggregat", erklärte Löwen-Geschäftsführer Markus Fauser. "Das hängt wohl auch mit den Sicherungen im Stadion zusammen, was kurzfristig nicht zu beheben ist." Fauser entschuldigte sich bei den Fans. "Das tut uns ungemein leid für unsere Fans", sagte der Schwabe und erklärte die Entscheidungsfindung: "Der BFV, die Polizei, die Sicherheitsbehörden der Stadt - wir sind alle zusammen gesessen und haben so entschieden."

Respekt: Die Fans nahmen die letztlich enttäuschende Spielabsage weitgehend gelassen zur Kenntnis. Es gab keinerlei Zwischenfälle, nur Fangesänge für die Mannschaft, die um etwa 20.20 Uhr nochmal rauskam, um sich beim treuen Anhang für diesen Abend zu verabschieden. Jetzt ist die Stadt in der Verantwortung: Bei der Frage, wie es zu diesem technischen Aussetzer in ihrem Stadion kommen konnte.

 

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