Spezialbeamte ermitteln Hooligan-Prügelei in München: 29 Schläger identifiziert

29 Schläger hat die Polizei bereits identifiziert (Symbolbild). Foto: dpa

Die Ermittlungen gegen Fans des FC Bayern und des VfL Wolfsburg am Rande des Bundesligaspiels kommen voran - auch dank der "Super-Recogniser" der Polizei.

 

München - Die Polizei hat die Videoaufnahmen von der Massenschlägerei im Bahnhofsviertel vom 9. März ausgewertet. Dabei waren vor der Sportbar in der Schillerstraße mindestens 60 Fans des FC Bayern und des VfL Wolfsburg aufeinander losgegangen.

Die Prügelei dauert nur etwas mehr als eine Minute und war im Prinzip vorbei, noch bevor die Polizei eintraf. Doch etliche Passanten und Zeugen hatten die Massenschlägerei mit ihren Handys gefilmt. Die Polizei bat, die Aufnahmen den Ermittlern zur Verfügung zu stellen, um sie auszuwerten. Auf den Videos sind viele Schläger zu sehen, die Schals oder Maske vor dem Gesicht tragen. Genützt hat es ihnen wenig.

Super-Recogniser ermitteln

Die Aufnahmen wurden inzwischen von Beamten gesichtet, die sich in der Fan- und Hooligan-Szene besonders gut auskennen. Auch die "Super-Recogniser" des Präsidiums waren bei der Identifizierung einiger Personen erfolgreich.

Super-Recogniser haben die Fähigkeit, Fremde selbst in großen Menschenmengen zu erkennen. Polizeipräsident Hubertus Andrä teilte am Montag mit, dass 29 Teilnehmer der Massenschlägerei identifiziert seien. Die Polizei ermittelt gegen die Hooligans wegen Landfriedensbruch.

 

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