Sperre festgelegt Acht Wochen für Jones

Schalke-Profi Jermaine Jones soll für seinen absichtlichen Tritt auf den Fuß von Marco Reus mit einer Sperre bis einschließlich 1. März bestraft werden.

 

Frankfurt/Main - Diesen Antrag stellte der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes (DFB). Damit würde der US-Nationalspieler seinem Verein sechs Bundesligaspiele fehlen. Den Schalkern blieb bis 16.00 Uhr am Donnerstag Zeit, Einspruch einzulegen. Sollte Jones dem Antrag nicht zustimmen, wird dieser dem Einzelrichter des DFB-Sportgerichts zur Entscheidung vorgelegt.

Der Kontrollausschuss begründete seinen Antrag gegen Jones mit einer "Tätlichkeit gegen den Gegner in Form des krass sportwidrigen Verhaltens". Nach Feststellungen des DFB-Gremiums trat Jones seinem Gegenspieler Reus in der 6. Minute des Achtelfinales im DFB-Pokal zwischen Borussia Mönchengladbach und Schalke am 21. Dezember (3:1) absichtlich mit den Stollen seines rechten Schuhs auf den lädierten linken Fuß. Schiedsrichter Wolfgang Stark (Ergolding) erklärte auf Nachfrage, die Szene nicht gesehen zu haben. Deshalb konnte der Kontrollausschuss nachträglich ermitteln und Anklage erheben.

"Ich möchte das nicht herunterspielen, es war eine Tätlichkeit, die eine gewisse Strafe beinhaltet. Doch es hat schon ähnliche Tätlichkeiten gegeben, die dann jedoch in dem Wettbewerb geahndet wurden, in dem sie auch passiert sind", sagte Schalke-Manager Horst Heldt in einer ersten Reaktion. Er verwies zudem darauf, dass Reus das Spiel unversehrt fortführen konnte. Zudem habe sich Jones persönlich bei Reus entschuldigt und sich "reumütig und einsichtig" gezeigt.

 

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