Spektakuläre Flucht durch Österreich und Bayern Geisterfahrer rast über Grenze und rammt Polizeiauto

Auf seiner Flucht rammte der Fahrer einen Streifenwagen. (Symbolbild) Foto: News5

Zwei Männer rasen in der falschen Richtung über die A1 in Österreich. Als die Polizei sie verfolgt, flüchten sie über die Grenze nach Deutschland. Die bayerische Polizei kann das Auto schließlich anhalten – den Männern gelingt die Flucht.

 

Freilassing - Zwei Männer haben sich am Sonntagabend eine spektakuläre Verfolgungsjagd mit der österreichischen und der bayerischen Polizei geliefert. Mit teils über 160 km/h rasten die Männer vor ihren Verfolgern davon.

Ausgangspunkt der Polizeiaktion waren Anrufer, die der österreichischen Polizei einen Geisterfahrer auf der A1 bei Salzburg Nord meldeten. Der Wagen fahre auf der falschen Seite in Richtung Walserberg. Eine Polizeistreife konnte das Auto wenig später auf dem Pannenstreifen entdecken.

Als der Fahrer die Beamten bemerkte, wendete er und raste - erneut als Geisterfahrer - in Richtung Wien. Am Verteilerkreis Mitte schließlich flüchtete der Mann über die Staatsgrenze nach Freilassing.

Geisterfahrer rast über Grenze nach Bayern

Die bayerische Polizei übernahm die Verfolgung des Autos. Der Fahrer des Wagens allerdings raste mit mehr als 160 km/h durch Freilassing und Laufen und versuchte immer wieder, die Streifenwagen abzudrängen. Kurz nach der Ausfahrt Freilassing Nord musste der Fahrer  wegen einer bereits sichtbaren Straßensperre der Polizei anhalten. Der Beifahrer konnte in diesem Moment aussteigen und flüchten. Anschließend rammte der Fahrer einen Streifenwagen in die Seite und flüchtete ebenfalls. Eine sofortige Fahndung blieb bislang erfolglos.

Die Polizei stellte im Fluchtwagen Kleidung, Geld und Dokumente sicher, deren Daten zumindest bei einem der beiden Flüchtigen zu einem Treffer in der Polizeidatenbank führten. Die Ermittlungen zu den Hintergründen der Flucht laufen. Verletzt wurde bei der waghalsigen Fahrt niemand, der gerammte Streifenwagen ist allerdings Schrott.

 

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