Spanier nennt zwei Bayern-Profis Alonso: Das sind meine Lieblingsfußballer

Xabi Alonso war mit dem FC Liverpool (2005) und mit Real Madrid (2015) Champions-League-Sieger. Foto: firo/Augenklick

Xabi Alonso will mit dem FC Bayern zum dritten Mal in seiner Karriere den Henkelpott in die Höhe recken. Im Interview mit der "Marca" verrät der Spanier, welche Stars seine Lieblinge des Fußballs sind. Zwei Bayern-Kollegen sind dabei. 

 

München - Er weiß, was es bedeutet, in der Champions League zu triumphieren: Xabi Alonso feierte in der Königsklasse bereits mit seinen früheren Kollegen des FC Liverpool (2005) und von Real Madrid (2015).

Jetzt strebt er mit dem FC Bayern diesen Coup an, für den 114-maligen spanischen Nationalspieler ist es "ein Traum, ein Super-Ziel". Im Interview mit der "Marca" zeigt sich der 34-Jährige optimistisch: "Wir haben eine große Mannschaft."

Er weiß aber auch: "Es wird ein schweres Spiel. Beide Mannschaften kennen sich bestens", sagt Alonso vor dem Aufeinandertreffen in der Gruppenphase mit Atlético Madrid am Mittwoch (20.45 Uhr live im ZDF und im AZ-Liveticker).

Die Atlético-Elf sei "ein Abbild ihres Trainers", der ihnen "absolutes Selbstvertrauen" vermittele. "Gerade in großen Spielen ist Atletico daher zu starken Leistungen fähig. Überhaupt ist Diego Simeone ein super Trainer."

Ganz nebenbei verrät Xabi Alonso Spaniens größter Sportzeitung seine größten Fußballer in verschiedene Kategorien. Und lobt so indirekt auch zwei Teamkollegen aus dem Kader des FC Bayern.

So wählt er Douglas Costa zum "besten Dribbler" und Welttorhüter Manuel Neuer zum "besten Torwart". Unter anderem tauchen Steven Gerrard (jetzt LA Galaxy - "bester Schütze aus mittlerer Distanz"), David Beckham (früher unter anderem Manchester United/"bester Mann für indirekte Freistöße") und Andres Iniesta (FC Barcelona/"bester Vorlagengeber aus kurzer Distanz") im Ranking seiner Lieblinge auf.

Karriereende beim FC Bayern?

Alonso - er kam 2014 von Real Madrid zu den Bayern - hat beim Rekordmeister noch einen Vertrag bis zum Ende dieser Saison. Einen Verbleib darüber hinaus kann er sich offenbar gut vorstellen: "Ich denke nicht, dass ich noch einmal wechseln werde."

Er hat allerdings noch keine Entscheidung getroffen: "Ich muss mir keine Deadline setzen."

 

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