Sonnenschirm angezündet Puffgänger (22) randaliert in Münchner Bordell

, aktualisiert am 30.09.2016 - 14:33 Uhr
Nicht genug bekommen: Ein 22-Jähriger rastete in einem Bordell aus, zerstörte die Einruchtung und verletzte die Prostituierte. (Archivbild) Foto: Mike Schmalz

Ein 22-Jähriger hat in einem Bordell in der Levellingstraße randaliert. Weil er nicht genug bekam, schmiss er erst eine Vase nach der Prostitutierte, dann schnappte er sich einen Sonnenschirm und zerstörte damit die Einrichtung.

 

Berg-am-Laim - Dieser Puffbesuch wird für einen 22-Jährigen teuer. Denn neben der Sexdienstleistung muss er auch für den Schaden aufkommen, den er in dem Bordell in der Levellingstraße angerichtet hat, und der dürfte den Wert des Schäferstündchens deutlich übersteigen.

Der Afghane war gegen 22 Uhr in dem Bordell aufgeschlagen, er ging mit einer 28-jährigen Prostituierten aus Ungarn auf ein Zimmer. Dort kame es zu den vereinbarten sexuellen Handlungen, doch die waren dem Mann anscheinend nicht genug. Er verlangte von der Ungarin weitere Leistungen, doch dafür hatte er nicht genug Geld dabei.

Mit Sonnenschirm die Einrichtung zertrümmert

Die Frau verweigerte deshalb ihre Dienste. Das gefiel dem 22-Jährigen nun aber so gar nicht, er schnappte sich eine mit Steinen befüllte Vase und warf sie auf die Prostituierte, die sich dadurch leicht am Arm verletzte. Anschließend verließ der Mann das Zimmer, nahm einen Sonnenschirm an sich und fing an, mit diesem wahllos Einrichtungsgegenstände des Bordells zu zertrümmern.

Als er sich im Inneren abreagiert hatte, verließ er das Bordell und setzte den Schirm im Vorhof des Etablissementes in Brand. Die Schirmkappe brannte vollständig ab, übrig blieb die Metallstange. Mit dieser griff der 22-Jährige dann eine zwischenzeitlich alarmierte Polizeistreife an, die aber mit dem renitenten Mann wenig Schwierigkeiten hatte. Er wurde überwältigt und festgenommen.

Gegen den Puffbesucher wurde Anzeige wegen gefährlicher Körperverletzung und Sachbeschädigung erstellt, er konnte die Polizeiwache nach den erkennungsdienstlichen Maßnahmen wieder verlassen.


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