Somalia Clinton in Nairobi - Anschlag am Vorabend

US-Außenministerin Hillary Clinton ist am Samstag in Nairobi eingetroffen. Bei dem Besuch in der Hauptstadt Kenias ist auch ein Treffen mit dem Präsidenten des Bürgerkriegs-Landes Somalia, Sheikh Sharif, vorgesehen.

 

Nairobi - Im Mittelpunkt des Gesprächs mit dem kenianischen Präsidenten Mwai Kibaki wird die angespannte innenpolitische Lage in dem ostafrikanischen Landes ein gutes halbes Jahr vor den Wahlen stehen. Weitere Themen werden die regionalen Krisenherde Somalia und Kongo sein.

Am Vorabend des Clinton-Besuchs wurden bei einem Terroranschlag ein Menschen getötet und mehrere andere verletzt. Es handelte sich nach Polizeiangaben um einen Selbstmordanschlag, bei dem der Terrorist selbst ums Leben kam. Am Samstag war noch unklar, ob die radikal-islamische Miliz Al-Schabaab hinter der Tat steht.

Kenia leidet seit dem Einmarsch der kenianischen Militärs im Nachbarland Somalia 2011 unter den Terroranschlägen der somalischen Extremisten. Die Miliz bekämpft die Zentralregierung in Mogadischu und will einen islamischen Gottesstaat errichten.

Clinton war vor Kenia in Uganda, im Südsudan und im Senegal. Weitere Stationen der elftägigen Reise sind Malawi, Südafrika und Ghana, wo die Außenministerin zur Beerdigung des Ende Juli gestorbenen Präsidenten John Evans Atta Mills erwartet wird.

 

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