"Soll ich im Kettenhemd kommen?" Maybrit Illner bereitet sich auf das Kanzler-Duell vor

Maybrit Illner posiert zum 50. Geburtstag des ZDF Foto: SpotOn / Onlineredaktion

Maybrit Illner wird am Sonntag das TV-Duell zwischen Angela Merkel und Peer Steinbrück mitmoderieren. Aber weder die Frage nach dem Look, noch die Angst vor dem Lampenfieber bei einem der größten TV-Ereignisse des Jahres scheinen sie aus dem Konzept zu bringen. In einem Interview spricht die Moderatorin über himmelblaue Studios, knallharte Fragen und Stefan Raab.

 

Selbst einen Moderatoren-Profi wie Maybrit Illner (48) beschäftigt die Frage nach dem passenden Outfit in einer parteineutralen Farbe beim Kanzler-Duell am kommenden Sonntag - auch wenn sie es ungern zugibt: "Um Himmels willen! Das ist das Vorletzte, worüber ich nachdenke. Soll ich als Regenbogen kommen - oder im Kettenhemd?", schnauzt die gebürtige Berlinerin im Interview mit dem Magazin "stern". Und fügt hinzu: "Bei der Kleidungsfrage ist eher entscheidend, wie der Hintergrund im Studio in Adlershof aussehen wird - wahrscheinlich ist es wieder ein fröhliches Himmelblau."

Während sich die beiden Konkurrenten Angela Merkel und Peer Steinbrück intensiv auf die Sendung vorbereiten, macht sich bei Illner die Routine bemerkbar: "Sie meinen, ich tänzle so hin und her wie Usain Bolt vorm 100-Meter-Endlauf bei der WM? Nee. Das wird mein viertes Duell." Auf die Schärfe der Fragen soll das aber keine Auswirkungen haben: "Wir treffen uns doch da nicht zum Streuselkuchenessen. Wir werden so persönlich, so konkret und so hart wie möglich fragen."

Also kein Kaffeeklatsch. Und Alkohol? "Ich glaube schon, dass es den beiden ein Bedürfnis ist, die 90 Minuten ohne Rauschmittel hinter sich zu bringen." Merkel und Steinbrück werden es am 1. September um 20.15 Uhr mit einem erfahrenen Moderatoren-Quartett zu tun bekommen: Maybrit Illner für das ZDF, Anne Will für die ARD, Peter Kloeppel für RTL und Stefan Raab für ProSieben. Wobei die Sache mit dem TV-Clown Raab von manchem Beobachter als ein gewagtes Experiment erachtet wird: "Gar nicht. Der ist schlau. Und er ist professionell", urteilt die Fachfrau.

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