So liefen die Beratungen Bill Cosby: Darum konnten sich die Geschworenen nicht einigen

Nach dem geplatzten Missbrauchsprozess gegen Bill Cosby hat nun ein Geschworener ausgepackt, warum sich die Jury nicht einigen konnte.

 

Der Missbrauchsprozess gegen Bill Cosby (79) führte zu keinem Ergebnis. Nun hat ein Geschworener in einem Interview mit dem US-Sender ABC News anonym verraten, dass zehn der zwölf Geschworenen Cosby in zwei Anklagepunkten für schuldig hielten. Sie glaubten, der frühere Comedy-Star habe die Klägerin Andrea Constand (44) sexuell missbraucht und unter Drogen gesetzt. Im dritten Anklagepunkt, in dem es darum ging, zu beweisen, ob Constand während des vermeintlichen Missbrauchs bewusstlos war, stimmten elf Geschworene für einen Freispruch Cosbys. (Die komplette "Cosby Show" bekommen Sie hier in einer DVD-Box)

Der Geschworene verriet auch, dass die Jury vor den Beratungen eine unverbindliche Abstimmung durchführte, um zu sehen, wie die allgemeine Haltung war. Dabei hätten alle Geschworenen in allen drei Anklagepunkten für Cosbys Unschuld gestimmt. Doch als sie mit den Beratungen begannen, wechselte nahezu jeder Geschworene seine Meinung. Was genau für den Stimmungswechsel sorgte, ist unklar. Am Ende blieben jedoch zwei Geschworene dabei, dass Cosby unschuldig sei und so blieb der Prozess ergebnislos.

 

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