Slalom in Wengen Dank furiosem zweiten Lauf: Neureuther fährt aufs Podest

, aktualisiert am 15.01.2017 - 14:48 Uhr
Felix Neureuther schafft es beim Slalom in Wengen noch aufs Podest. Foto: dpa

Mit einem furiosem zweiten Lauf ist Felix Neureuther beim Slalom in Wengen vom 13. Rang noch aufs Podest gefahren. Es gewann der Norweger Henrik Kristoffersen vor Marcel Hirscher.

 

Wengen - Felix Neureuther ist mit einem furiosen zweiten Lauf beim Slalom in Wengen noch von Position 13 aufs Podest gefahren.

Drei Wochen vor Beginn der WM in St. Moritz/Schweiz (6. bis 19. Februar) stand der Partenkirchner in seiner Spezialdisziplin damit zum zweiten Mal in diesem Winter auf dem Siegerpodest.

Nach dem ersten Lauf hatte Neureuther nur auf Rang 13 gelegen. Er musste sich lediglich dem Slalom-Dominator Henrik Kristoffersen und dem österreischischen Weltcup-Führenden Marcel Hirscher geschlagen geben.

"Dass ich hier wieder auf dem Podium stehen darf ist echt genial", sagte Neureuther der ARD. "Ich hatte wieder etwas Probleme am Start. Ich habe einfach probiert von oben bis unten zu pushen, das war gar nicht so einfach."

Auf Kristoffersen fehlten Neureuther im Ziel 0,63 Sekunden. Hirscher hatte 0,15 Sekunden Rückstand auf den Norweger bei dessen 14. Weltcupsieg. Im Finale aber war Neureuther schneller als Kristoffersen, der Slalom-Gesamtsieger der vergangenen Saison. Doch fast eine Sekunde Rückstand und Rang 13 aus dem ersten Durchgang verhinderten eine noch bessere Platzierung in der Schweiz.

Starke Leistung der anderen DSV-Läufer

Stefan Luitz kam mit Startnummer 57 auf Rang zehn zu seinem besten Slalom-Resultat im Weltcup. "Ich habe schon davor gewusst, dass ich gut Slalom fahren kann. Aber ich freue mich jetzt, dass ich das runter gebracht habe", sagte Luitz, der im Riesenslalom schon Podestplätze eingefahren hat, aber im Slalom mit den hohen Nummern kämpfen muss. "Bei mir gilt es, jetzt in Kitzbühel nochmal so ans Werk zu gehen. Das ist ein harter Weg, den Sprung in die besten 30 zu schaffen."

Linus Straßer kam auf Platz 19, Philipp Schmid belegte nach langer Weltcup-Pause Rang 24. Dominik Stehle und Sebastian Holzmann hatten die Qualifikation für den zweiten Durchgang verpasst.

 

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