Singapur Killer-Abfall: Frau fast von Sofa erschlagen

Gefährliches Wurfgeschoss: Ein aus dem vierten Stock geworfenes Sofa verfehlte nur knapp eine Passantin in Singapur. (Symbolbild) Foto: dpa

In Singapur ist eine Frau fast von einem aus dem Fenster geworfenen Sofa erschlagen worden - kein Ausnahmefall. Die asiatische Stadt hat Probleme, den sogenannten Killer-Abfall zu bekämpfen.

 

Singapur – Ein aus dem Fenster geworfenes Sofa hat in Singapur beinahe eine Passantin erschlagen. Die Polizei nahm nach Medienberichten von Donnerstag zwei Männer fest. Das Sofa sei ihnen im vierten Stock bei einem Umzug „aus der Hand gerutscht“ verteidigten sie sich nach einem Bericht der „Straits Times“.

Sogenannter Killer-Abfall ist ein Problem in dem sonst blitzsauberen asiatischen Stadtstaat: In vergangenen Jahren sind nach Medienberichten schon Menschen umgekommen. Ein Mann wurde von einem Fahrrad erschlagen, ein Mädchen von einen Blumentopf tödlich getroffen. Routinemäßig halten Bewohner von Hochhaussiedlungen in Hauswandnähe Taschen oder Zeitungen über ihre Köpfe, weil viele Menschen Küchenabfälle aus dem Fenster werfen.

Die Polizei greift allerdings immer härter durch. Weihnachten wurde nach Medienberichten ein Mann festgenommen, der eine Klimaanlage, einen Gaskanister und eine Mikrowelle aus dem siebten Stock warf. Kurz davor waren zwei Kinder aufgegriffen worden, die eine Autobatterie aus dem Fenster geworfen hatten. Nach Angaben der Wohnraumbehörde HDB droht Abfallwerfern eine Haftstrafe von bis zu fünf Jahren.

 

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