Simons, Schäfer und Feulner Die alten Stützen des FCN

Drei Ü30-Spieler sorgen beim Club für den nötigen Rückhalt. Erfahrung macht sich im Abstiegskampf bezahlt.

 

Nürnberg - Die vierte Spielminute heute Nachmittag gegen Borussia Mönchengladbach. Timmy Simons tritt zum Elfmeter gegen ter Stegen an, versenkt den Ball eiskalt in der Mitte des Tores. Das 1:0 bringt den Club auf die Siegerstraße. Und Simons hält den FCN mit seiner Erfahrung auch die restliche Spielzeit auf dem Weg zum ersten Dreier 2013. "

Neben dem 36-jährigen Belgier zählten auch die Routiniers Markus Feulner (30) und Kapitän Raphael Schäfer, der letzte Woche seinen 34. Geburtstag feierte, zu den Stützen des Erfolges. Gerade der Keeper bewahrte mit seinen Paraden den FCN vor einem vorzeitigen Anschlusstreffer der Gladbacher. In Minute 36 entschärfte er gegen den pfeilschnellen Patrick Herrmann, der die Nürnberger Defensive nach einem FCN-Eckball mit einem 60-Meter-Sprint kollektiv stehen ließ. Kurz vor dem Pausenpfiff musste Schäfer dann erneut sein Können gegen Luuk de Jong unter Beweis stellen. Nach einem langen Pass von Brouwers in die Schnittstelle der Nürnberger Innenverteidiger, wehrte Schäfer de Jongs 16 Meter-Kracher ab (43.). Nach der Partie überwiegt beim Keeper dann auch die Freude über den ersten Dreier in der Rückrunde: "Erstmal durchatmen, dass man in dem Jahr den ersten Sieg geholt hat."

Ebenfalls wieder maßgeblich beteiligt: Markus Feulner. Der gebürtige Scheßlitzer ist aus der Stammelf nicht mehr wegzudenken, Dreh- und Angelpunkt des Club-Spiels. Mit aggressivem Pressing sorgte er bei den Gladbachern immer wieder für Fehlpässe. Wie in der 30. Minute, als er den ballführenden Thorben Marx attackiert und so dessen Fehlpass zu Kiyotake erzwingt. Der Japaner fängt den Ball ab, setzt Pekhart in Szene, der das 2:0 erzielt. Der Grundstein für den Erfolg gegen die Borussia.

Für den FCN sind die drei Routiniers derzeit goldwert. Ihre nächste Bewährungsprobe für den Club haben die "Alten" am kommenden Samstag in Frankfurt (15.30 Uhr). Timmy Simoons muss zuvor am Mittwoch noch für sein Heimatland gegen die Slowakei ran. Denn auch in der belgischen Nationalmannschaft weiß man Simons' Erfahrung zu schätzen.

 

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