Silvesterkracher aus Tschechien Polizei sucht vermehrt nach illegalen Böllern

Die Polizei warnt vor Feuerwerkskörpern aus dem Ausland. Foto: dpa

Illegale Böller vor allem aus dem Nachbarland Tschechien erleben gerade wieder Hochkonjunktur. Kurz vor Jahresende rücken die teils unberechenbaren Sprengkörper wieder mehr in den Fokus der Polizei.

 

Selb - In den Wochen vor Silvester suchen Polizei und Zoll in Ostbayern traditionell nach verbotenen Feuerwerkskörpern aus Tschechien. Viele bringen sich die in Deutschland illegalen Knaller und Raketen von einem Besuch in Böhmen mit.

Zwei Zivilfahnder aus Selb wurden nun wieder fündig: Wie die Bundespolizei am Montag berichtete, entdeckten die Beamten am Samstagabend bei einem 18-Jährigen aus dem Raum Coburg 50 verbotene Böller. Der junge Mann habe das Feuerwerk unter dem Fahrersitz seines Autos versteckt gehabt. Gegen ihn werde nun wegen eines Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz ermittelt.

Seit Jahren warnen Polizisten und Zöllner vor dem Kauf von Silvesterböllern im Ausland. Diese Böller und Raketen sind nicht von der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) untersucht worden und deshalb in Deutschland nicht zugelassen. Sie zu zünden, könne daher zu heftigen Verletzungen wie Verbrennungen oder Verätzungen führen.

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