Sieg in Würzburg Bayern-Basketballer bleiben makellos – und glanzlos

Im 100. BBL-Spiel: Paul Zipser. Foto: Rauchensteiner/Augenklick

Der FC Bayern Basketball holt den nächsten Sieg in der Liga gegen Würzburg – und offenbart wieder vermeidbare Schwächen. 

 

Würzburg – Die gute Nachricht aus Sicht der Basketballer des FC Bayern zuerst: Der FCBB bleibt nach dem 90:82-Sieg in Würzburg auch nach dem fünften Spieltag ungeschlagen. Die schlechte: Der deutsche Meister tat sich dabei erneut schwerer als erwartet und als es nach dem Spielverlauf nötig gewesen wäre.

Nach zwei ausgeglichenen Vierteln und einem knappen Pausenrückstand (42:43) übernahmen die Bayern im dritten Spielabschnitt des bayerischen Derbys nämlich zunächst klar das Kommando. Mit einem 15:1-Lauf zog der FCBB weg und führte zwischenzeitlich bereits mit 18 Punkten (78:60). Greg Monroe und Paul Zipser, der mit seinem 100. BBL-Spiel ein kleines persönliches Jubiläum feierte, taten sich dabei als Topscorer ihrer Mannschaft hervor und kamen am Ende jeweils auf 13 Punkte.

Bayern lässt Würzburg wieder rankommen

Die Bayern schalteten dann aber etwas zu früh in den Verwaltungsmodus. Und so kam Würzburg kurz vor der Schlusssirene noch mal bedrohlich nahe an den Ausgleich heran (86:82).

Die Münchner behielten die Nerven, Youngster Sasha Grant erzielte in der Schlussphase noch seine ersten vier BBL-Punkte. Weil der Sieg aber nicht höher ausfiel, übernahm das Überraschungsteam der Hakro Merlins Crailsheim dank der besseren Korbdifferenz die Tabellenführung.

"Wir müssen von Anfang an konzentrierter und besser zusammenspielen", sagte Zipser bei "Magenta Sport": "Wenn wir das besser machen, sind wir ein richtig gutes Team."

 

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