Sie liegt im Koma "Judith und Mel": Das war der letzte TV-Auftritt

23. Juni 2019: Judith und Mel waren bei "Immer wieder sonntags" zu Gast. Foto: BrauerPhotos

Kann Judith Jersey irgendwann wieder auf einer Bühne stehen? Die Schlagersängerin liegt im künstlichen Koma und ringt mit dem Tod, das bestätigt Ehemann Mel. Noch Ende Juni stand das Ehepaar "Judith und Mel" bei "Immer wieder sonntags" auf der Bühne - bislang zum letzten Mal im deutschen Fernsehen.

 

Schwere Stunden für Judith und Mel - und all ihre Fans. Die 67-Jährige liegt nach einem Stressinfarkt im künstlichen Koma. Ehemann Mel ist in großer Sorge um seine geliebte Gattin: "Meine Frau kämpft um ihr Leben", sagt er in "Bunte". Und weiter: "Wir brauchen gerade unsere Kraft für uns und für das Leben von Judith."

Nichtsahnend: Letzter Auftritt bei "Immer wieder sonntags"

Ihren bislang letzten Auftritt im TV hatten Judith und Mel am 23. Juni bei "Immer wieder sonntags". Moderator Stefan Mross freute sich auf den Besuch der beiden: "Jetzt kommen wir zu einem Duo, das ich beim Grand Prix der Volksmusik 1990 kennenlernen durfte. Gott sei Dank haben wir uns seitdem musikalisch nie wieder aus den Augen verloren. Sie haben die norddeutsche Hymne geschrieben, nämlich 'Land im Norden'. Ihr neuer Titel 'Wie ein Knall' ist wie eine Liebeserklärung von Mel an seine Frau Judith - eine wahre Begebenheit. So haben sie sich kennengelernt."

Judith und Mel: So verliebt singen sie "Wie ein Knall"

Das Publikum jubelte und applaudierte, als Judith und Mel auf die Bühne kamen und ihren neuen Hit performten. Das Ehepaar hielt sich fest, strahlte sich verliebt an und tauschte innige Blicke aus. Judith sang: "Dich schickt der Himmel, dich halte ich fest." Und Mel ergänzte: "Ich verspreche dich zu lieben, bis ans Ende unserer Zeit." Worte, die heute eine besonders tiefe Bedeutung haben...

Judith Jersey hatte bereits einen Tumor im Unterleib

Bereits 2014 stand es um den Gesundheitszustand von Judith Jersey kritisch. In einer Oldenburger Klinik musste sie sich einen Tumor im Unterleib entfernen lassen. "Bild" sagte sie damals: "Ich hatte große Angst. Meine Mutter starb mit 56 an Unterleibskrebs. Es ging mir sehr schlecht, weil die Furcht vor dem Krebs tagelang bei mir war."

 

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