Sicherheitsmaßnahmen Coronavirus: Was am Flughafen alles passiert

Ein Lufthansa-Airbus A380 am Flughafen München. Foto: imago images / Overstreet

Die Experten sind rund um die Uhr einsatzbereit – auch die Möglichkeit, bei Fluggästen Fieber zu messen, wird diskutiert. Was der Flughafen sonst noch alles unternimmt.

 

München - Am Münchner Flughafen werden die Passagiere mit Plakaten in drei Sprachen aufgefordert, bei Verdacht einer Infektion mit dem Coronavirus einen Arzt aufzusuchen. Das hat das Landesamt für Gesundheit veranlasst, wie ein Sprecher des Flughafens am Dienstag sagte.

Coronavirus: Plakate informieren in drei Sprachen

Auf Deutsch, Englisch und Chinesisch werden die Symptome und Vorbeugungsmaßnahmen bei Reisen in die Risikogebiete kurz beschrieben und Ansprechpartner genannt.

Entworfen wurden die Plakate vom Frankfurter Gesundheitsamt, auch am dortigen Flughafen sowie an den Berliner Flughäfen sind die Plakate aufgestellt worden. Regie bei Sicherheitsmaßnahmen an Flughäfen haben die Behörden. Auch am Münchner Flughafen gibt es eine Task-Force-Infektiologie, die rund um die Uhr einsatzbereit ist.

Task-Force-Infektologie ist rund um die Uhr einsatzbereit

Zudem sind weitere Eskalationsstufen des Alarmplans möglich: Derzeit werde gemeinsam mit dem Bund beraten, "ob es sinnvoll sein kann, an Flughäfen Fieber zu messen", sagte Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml. Aktuell werde dies noch nicht durchgeführt.

Zur heute beginnenden, weltweit größten Spielwarenmesse in Nürnberg werden angesichts des Coronavirus-Ausbruchs in diesem Jahr weniger Besucher aus China erwartet.

Auch Mitarbeiter der Luftfahrt sind beunruhigt: So würden die Stewardessen und Stewards auf Flügen gern einen Mundschutz tragen, erzählt ein Ehemann einer Lufthansa-Mitarbeiterin der AZ. Dies sei den Angestellten jedoch untersagt.

 

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