Sicherheit für Mitarbeiter und Gäste Trotz Corona-Lockerungen: Giesinger Bräu will nicht öffnen

"Bräustüberl", "Giesinger Bräu Schänke" und "Giesinger Bräu Stehausschank" bleiben vorerst geschlossen. Foto: Peter Kneffel

Ab Montag dürfen Gaststätten in Bayern wieder ihre Außenbereiche bewirtschaften. Allerdings teilt Giesinger Bräu am Sonntag mit, die eigenen Lokale nicht zu öffnen.

 

München - Wenn am Montag Lokale in München ihre Außenbereiche öffnen und die ersten Gäste wieder in den Biergärten sitzen, bleiben die gastronomischen Betriebe der Brauerei Giesinger Bräu ("Bräustüberl", "Giesinger Bräu Schänke" und "Giesinger Bräu Stehausschank") geschlossen. Das teilten Geschäftsführer Steffen Marx und sein Team am Sonntag auf Facebook mit.

Giesinger Bräu: Keine Öffnung unter gestellten Auflagen möglich

Eine Öffnung unter den geltenden Auflagen sei für den Geschäftsführer nicht vertretbar. "An erster Stelle steht für mich die Sicherheit unserer Mitarbeiter/innen und Gäste. An zweiter Stelle die herzliche Gastgeberrolle und die bayrische Gemütlichkeit in unseren gastronomischen Betrieben und an dritter Stelle eine wirtschaftliche Sinnhaftigkeit dieser Unternehmung. All das ist mit den gestellten Auflagen momentan aus meiner Sicht nicht möglich", heißt es in dem Statement. 

Sobald man es verantworten könne, wolle man aber wieder für die Gäste da sein. 

Gastronomen dürfen ab Montag wieder ihre Außenbereiche öffnen – allerdings nur bis 20 Uhr und unter strengen Auflagen. Wirt Christian Schottenhamel hatte die Vorgaben in der AZ als "weltfremd" kritisiert. Seinen Biergarten am Nockherberg will er aber trotzdem öffnen. 

 

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