Sich gemeinsam quälen boomt: Extremwandern Grenzerfahrung 24-Stunden-Wanderung

Wandern bis die Socken qualmen: hier beim Frankenwaldmarathon. Foto: AZ

24 Stunden, 50 Kilometer, wunde Füße, müde Muskeln und überreizte Sehnen, mal ehrlich: was ist schön daran?

 

Diese Frage scheinen sich viele Wanderfans nicht zu stellen, denn Extremwanderungen wie 24-Stunden-Events oder Wandermarathons boomen wie nie, wenn man sich die Meldezahlen anschaut. So sind es bei vielen Bergsport- und Wanderevents besonders die Extremwanderungen, die binnen kürzester Zeit ausgebucht sind. Die Menschen fasziniert dabei, die eigenen Grenzen auszuloten, sich dabei aber in einem organisierten, berechenbaren Rahmen zu wissen. Weder ist es die eigenen Planung, die eine Gefahr zum Scheitern birgt, noch ist es die logistische Organisation.

Die Extremwanderer haben beim durchorganisierten Event die Muße, sich auf die eigene Leistungsfähigkeit zu konzentrieren, für nahrhafte Speisen, ausreichend Getränke und meist auch eine regenerierende Massage im Ziel ist gesorgt. So kann man gefahrlos ausloten, was der Körper hergibt. Und Rückfahr-Shuttles für den Transport zum Zielort gibt es meist auch. Wer also auf der Suche nach einer Grenzerfahrung ist, ohne gleich in extreme, unberechenbare Situationen zu kommen, der ist gut beraten, sich bei einer dieser Organisierten Weitwanderungen anzumelden. Doppel Spaß machte es in der Gruppe und die Urkunde bekommt bestimmt einen Ehrenplatz, sobald die Füße wieder abgeschwollen sind. Hier können Sie Ihre Extremwanderfähigkeiten unter Beweis stellen:

 

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