Shopping Erfolgreicher Super-Sonntag: 100.000 stürmten die City

Schnäppchen und Supersonne lockten laut der „Erlebnis Nürnberg“ am verkaufsoffenen Sonntag mehr als 100.000 Besucher in die Nürnberger Innenstadt. Foto: Berny Meyer
 

NÜRNBERG Wahnsinnswetter und Super-Stimmung machten den ersten verkaufsoffenen Sonntag 2011 zum Einkaufstraum – für Kunden und Geschäftsleute.

Die Sonne heizte die Konsumlaune an und ließ die Kassen der Kaufhäuser kräftig klingeln. Laut der Vereinigung der Innenstadtkaufleute „Erlebnis Nürnberg“ stürmten mehr als 100.000 Besucher in die Nürnberger Altstadt. „Handel, Ostermarkt und Gastronomie profitierten von dem Besucherstrom gleichermaßen“, zog Günter Morsbach von Erlebnis Nürnberg Bilanz. Denn die einen schlenderten in Shopping-Laune von einer Tür zur nächsten – vollbepackt mit Tüten. Die anderen genossen die Frühlingssonne und schleckten genüsslich ein Eis.

„Es lief hervorragend, wir liegen deutlich über dem Vergleichssonntag 2010“, bilanzierte Karstadt-Chef Hansjörg Pointecker. „Der Renner ist vor allem die Frühjahrsmode.“ Auch Klaus-Peter Kempf, Geschäftsführer vom Kaufhof in der Königstraße, zeigte sich sehr zufrieden: „Das war der stärkste Sonntag seit fünf Jahren. Wir hatten zwischen 13 und 18 Uhr rund 20.000 Besucher, davon 8000 zahlende Kunden.“ Das sei ein Plus von 15 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Guido Schneider von C&A erlebte einen regelrechten Kundenansturm: „Schon nach wenigen Minuten war unser Geschäft am Weißen Turm komplett gefüllt. Über 12.000 Kunden in fünf Stunden sorgten für einen absoluten Rekord und übertreffen sogar die Besucherzahlen an den Weihnachtssamstagen.“ Auch die überdachten Einkaufszentren konnten trotz Bilderbuch-Wetter nicht klagen: „Obwohl super Wetter war, ist es sehr gut gelaufen, den ganzen Nachmittag herrschte im Franken-Center Hochbetrieb“, so Helmut Hantke vom Franken-Center.

Bis zum nächsten verkaufsoffenen Sonntag am 18. September zum Altstadtfest und Herbstmarkt müssen sich die Nürnberger noch ein wenig gedulden. Morsbach ist optimistisch: „Wir hoffen, dass die Wetterfee uns weiterhin gewogen bleibt.“

 

2 Kommentare