Sexueller Übergriff an der Niedermayerstraße Betrunkener (25) belästigt Schülerinnen

Auf dem Schulweg an der Niedermayerstraße belästigt ein Syrer am Mittwochmorgen mehrere Schülerinnen. Foto: Archiv

Der Syrer will sie mit aufs Zimmer nehmen. Er ist bereits per Haftbefehl gesucht worden. Jetzt sitzt er in der JVA.

Landshut - Am Mittwochmorgen gegen 7.45 Uhr ist die Polizei an die Niedermayerstraße in Landshut gerufen worden. Dort hatte ein betrunkener 25-jähriger Syrer mehrere Mädchen im Alter zwischen elf und 14 Jahren belästigt, die sich auf dem Schulweg befanden.

Wie die Polizei angiebt, fragte der Mann bei den Mädchen nach, ob sie "mit in sein Zimmer" kommen wollen. Dabei streichelte der Mann einer 13-Jährigen über den Rücken in Richtung Gesäß.



Eine 14-Jährige kam dem Mädchen zu Hilfe. Der 25-Jährige reagierte daraufhin äußerst aggressiv und beleidigte die Schülerin. Dem nicht genug, er ging bedrohlich auf die 14-Jährige zu, die sich mit einer Ohrfeige verteidigte. Daraufhin schlug der Täter ihr ins Gesicht.

Trotz des Vorfalls ließ sich der 25-Jährige nicht beirren, er verfolgte die Schülerinnen bis zum Schulgebäude und sprach dort eine Elfjährige in gleicher Weise an.

Bei der Überprüfung seiner Personalien stellten die Polizisten fest, dass gegen den ursprünglich in Landshut wohnenden und zwischenzeitlich untergetauchten Syrer ein Haftbefehl wegen eines Verkehrsdeliktes bestand.

Die Beamten nahmen ihn fest und brachten ihn in eine Justizvollzugsanstalt. Die Polizei leitet wegen des jüngsten Vorfalls ein Ermittlungsverfahren wegen sexueller Belästigung, Körperverletzung sowie Beleidigung ein.



Zudem erfolgte seitens der Landshuter Polizeiinspektion die Kontaktaufnahme mit der Schulleitung. In enger Zusammenarbeit zwischen Schule und Polizei werden Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler der oberen Jahrgangsstufen zur Thematik sensibilisiert.

Dabei geht es um das richtige Verhalten in akuten Fällen, aber auch um rechtliche Aspekte. Weiterhin wird die Polizei zu Schulbeginn und Schulende im Bereich der Schule sowie an einigen Bushaltestellen vermehrt präsent sein.

Zur Frage, wie verhält man sich in derartigen Situationen, gibt die Polizei folgende Hinweise: Helfen, aber ohne sich selbst in Gefahr zu bringen. Andere (Erwachsene) unbedingt zur Mithilfe auffordern. Sich nicht provozieren lassen, aber auch selbst nicht provozieren. Sich um das Opfer kümmern. Der Täter ist in letzter Konsequenz Sache der Polizei. Den Notruf 110 wählen.

 

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